- 03.12.2015, 15:03:34
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netPOL: Kooperation bis 2021 verlängert
Vereinbarung über Fortsetzung des internationalen Netzwerks für politische Kommunikation unterzeichnet
Utl.: Vereinbarung über Fortsetzung des internationalen Netzwerks
für politische Kommunikation unterzeichnet =
Krems (OTS) - Die Fortsetzung des interuniversitären Netzwerks für
Politische Kommunikation, kurz netPOL, ist gesichert: Die
Verlängerung des Vertrages bis 2021 wurde am 3. Dezember durch den
Landeshauptmann von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll, den Rektor der
Donau-Universität Krems, Mag. Friedrich Faulhammer und
Politikwissenschaftler Prof. Dr. Peter Filzmaier, Koordinator von
netPOL mit den fünf Partneruniversitäten im St. Pöltener Landhaus
vereinbart.
netPOL ist eine Zusammenarbeit der Donau-Universität Krems mit der
Karl-Franzens-Universität Graz, der Andrássy Universität Budapest,
der deutschen Zeppelin Universität in Friedrichshafen und Berlin,
sowie der Babes-Bolyai-Universität im rumänischen Cluj. Auftraggeber
des Projekts ist die Niederösterreichische Forschungs- und
Bildungsgesellschaft (NFB), mit der Koordination wurde das Institut
für Strategieanalysen (ISA) beauftragt. Kernstück ist ein
gemeinsames, länderübergreifendes Doktoratsprogramm zur Zukunft der
Demokratie in EU-Europa sowie Master-Lehrgänge für Politische
Kommunikation. Für die Zukunft sind insbesondere
Habilitationsprojekte vorgesehen.
Fortsetzung nach positiver Evaluierung
Eine Evaluation von netPOL 2014 erbrachte Bestnoten in den Kategorien
Forschung, Lehre sowie Organisation und Kommunikation. Die
Donau-Universität Krems ist eine von fünf Partnerhochschulen des
Netzwerks. „Nach der Bestnote für netPOL in allen Gutachten war klar,
dass wir dieses Erfolgsprojekt mit Leuchtturmcharakter unbedingt
fortsetzen wollen“, betont Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Für
Niederösterreich sei die Vertragsverlängerung ein zentraler Baustein
in der wissenschaftlichen Vernetzung und zur Stärkung des Landes als
Wissenschaftsstandort.
Mag. Friedrich Faulhammer, Rektor der Donau-Universität Krems,
unterstreicht die Bedeutung von netPOL für die Donau-Universität
Krems. „Mit Blick auf aktuelle Herausforderungen an der Schnittstelle
zwischen Politik, Wirtschaft und Medien ist die Unterstützung durch
Wissenschaft und Forschung immens gefordert und notwendig. Dabei
schaffen es gerade Universitäten auch bei brisanten Themen einen
‚kühlen Kopf‘ zu bewahren und Lösungskompetenzen anzubieten. Für die
Donau-Universität Krems ist das Aufgreifen und Identifizieren von
gesellschaftlichen Herausforderungen ein grundlegendes Wesensmerkmal
und dabei ist netPOL ein internationales Aushängeschild.“ Mit den
Forschungsprojekten und Lehrprogrammen fördere netPOL die weitere
Internationalisierung der im Donauraum bereits stark positionierten
Universität.
Erfreut über die Verlängerung zeigt sich Univ.-Prof. Dr. Peter
Filzmaier, Koordinator von netPOL. Er verwies auf die mit bisher
insgesamt über 100 Fachpublikationen sowie zahlreichen
wissenschaftlichen Tagungen und Workshops ausgezeichnete Bilanz des
Projekts. Ebenso wichtig sei der Praxisbezug: „Unsere Forschung und
Lehre setzt sich mit Demokratieentwicklung, wirtschaftlichen Ängsten
und gesellschaftlichen Konflikten sowie deren medialer Darstellung
auseinander.“ Aktuelle Forschungen widmen sich den politischen
Einstellungen von Wahlberechtigten mit Migrationshintergrund sowie
Parallelwahlen als Test der Wählerzufriedenheit bei unterschiedlichen
Abstimmungsverfahren.
Das internationale und interuniversitäre Netzwerk "Politische
Kommunikation netPOL" wurde 2010/11 mit Unterstützung des Landes
Niederösterreich als Zusammenarbeit der Donau-Universität Krems und
der Karl-Franzens-Universität Graz mit der Andrássy Universität in
Budapest, der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin, der
Babes-Bolyai-Universität im rumänischen Cluj sowie externen
Netzwerkpartnern aus dem tertiären Bildungssektor konzipiert.
Nähere Informationen unter: www.netpol.at
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