Kunst Haus Wien präsentiert die neue Schau „Creating Common Good“

Eine Kooperation mit der VIENNA ART WEEK 2015

Wien (OTS/RK) - Gestern Abend eröffnete das Kunst Haus Wien, ein Unternehmen der Wien Holding, unter großem Publikumsandrang die Ausstellung „Creating Common Good“. Mit der Präsentation von 35 internationalen Positionen zum Thema Gemeinwohl verortet die VIENNA ART WEEK 2015 ihr diesjähriges Motto „Creating Common Good“ innerhalb des Kunst Haus Wien als Ausstellung und verweist auf die Präsenz der Thematik von Schaffung und Erhaltung von Gemeingut in der Kunst.

Appell für mehr Verantwortungsbewusstsein

Im Kunst Haus Wien setzten sich Künstlerinnen, Künstler und Kunstkollektive in unterschiedlichsten Formen mit soziokulturellen und ökopolitischen Umwälzungen in Folge eines entfesselten Weltmarkts und der Verschiebung dessen, was laut der amerikanischen Soziologin und Wirtschaftswissenschaftlerin Saskia Sassen als „Gemeinwohl“ verstanden wird, auseinander. Sie appellieren durch ihre Projekte nicht nur an mehr politisches Verantwortungsbewusstsein, für Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, sondern lassen neue Kriterien und Fragestellungen zur gemeinsamen Schaffung und Nutzung von Ressourcen einfließen, gestalten Gegenentwürfe zum Establishment und dessen populistischen Tendenzen und setzen sich den ethischen Anspruch, Gesellschaft selbst zu gestalten.

Verschiedene künstlerische Blickwinkel zum Thema Gemeinwohl

Die Ausstellung nähert sich der Frage von „Creating Common Good“ aus verschiedensten künstlerischen Blickwickeln, die von einer direkten Auseinandersetzung mit alternativen Mikrosystemen über die unmittelbare Betroffenheit durch Flüchtlingsbewegungen oder Gentrifizierungsprozesse bis zur Kritik an der Reduktion budgetärer Mittel für Bildung und Kultur reichen. Welchen Beitrag, welchen Input leistet die Kunst, leisten durch Künstlerinnen, Künstler und Kollektive initiierte Projekte für das Gemeinwohl unserer Gesellschaft bzw. wie sehr haben sich Agenden, die sich ursprünglich im Zuständigkeitsbereich der Politik befanden, zunehmend in den Kunstbereich und in dessen Diskurs über die gegenwärtige „politische Landschaft“ verlagert?

„Unser heutiges Wirtschaftssystem beschert uns eine Krise nach der anderen, Finanzkrise, Klimakrise, weltpolitische Krisen – die Liste ist erweiterbar. Mir persönlich ist diese Ausstellung ein besonderes Anliegen, weil ich die Utopie der Mitgestaltung einer Solidargesellschaft nicht aufgeben möchte. Sie ist mir auch deshalb wichtig, weil Kunst einen Freiraum schafft, innerhalb dessen Gegenthesen wie etwa jene der Gemeinwohl-Ökonomie (Christian Felber) zu tragen kommen. Diese beschreibt ein alternatives Wirtschaftsmodell, das auf den Werten Menschenwürde, Mitgefühl, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und Demokratie aufbaut. Ich freue mich sehr, dass die Zusammenarbeit mit der VIENNA ART WEEK ein außergewöhnliches Ausstellungsprojekt ermöglicht, das unsere Besucherinnen und Besucher hoffentlich inspirieren wird“, so Bettina Leidl, Direktorin des Kunst Haus Wien.

Die Ausstellung „Creating Common Good“ wurde von Robert Punkenhofer und Ursula Maria Probst kuratiert und ist bis 10. Jänner 2016 zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung findet in Kooperation mit der VIENNA ART WEEK 2015 am Freitag, den 20. November 2015 um 18 Uhr ein Vortrag von der amerikanischen Soziologin und Wirtschaftswissenschaftlerin Saskia Sassen im Kunst Haus Wien statt.

Neue Ausstellung „Perpetuum Mobile“ in der Garage

Parallel ist in der Garage des Kunst Haus Wien eine Intervention des Projekts „GARAGEN“, veranstaltet von der VIENNA ART WEEK 2015, zu sehen. Kurator Marcello Farabegoli präsentiert in „Perpetuum Mobile“ Arbeiten, die sich mit der treibenden Kraft hinter dem Perpetuum mobile, der Suche nach der unversiegbaren Quelle von Energie und dem immerwährenden Streben nach dem Unmöglichen befassen.

Weiterführende Informationen und Pressematerial zur Ausstellung finden Sie unter www.kunsthauswien.com/presse zum Download. (Schluss)red

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