• 11.11.2015, 13:15:42
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Grüne/Schreuder: VertreterInnen von Intersexuellen Menschen müssen Gehör finden

Wien (OTS) - Letzte Woche fand in Wien die zweite österreichische
Intersex-Konferenz unter regem Medieninteresse statt. Intersexualität
ist immer noch als Krankheit klassifiziert und
Selbstvertretungsvereine wie der Verein Intersexuelle Menschen
Österreichs und die Plattform Intersex arbeiten daran, das Thema in
Österreich sichtbar zu machen und eine Entpathologisierung zu
erreichen.
"Ich bin sehr verwundert, dass die Jugendsprecherin der SPÖ Katharina
Kucharowits öffentlich auf einem Podium von Seiten der SPÖ
Unterstützung verkündet und im selben Atemzug versuchen beide Vereine
seit Monaten einen Termin im Büro der Gesundheitsministerin
Oberhauser zu vereinbaren und werden immer wieder von Neuem
vertröstet", so Marco Schreuder, Bundesrat und Bundessprecher der
Grünen Andersrum.

"Österreich hat nach wie vor im medizinischen so wie im rechtlichen
Bereich Handlungsbedarf und im Sinne der Betroffenen sollten die
Vereine die Möglichkeit haben sich mit der Gesundheitsministerin
auszutauschen", fordert Schreuder.

"Die SPÖ hat seit Mai 2013 ein Positionspapier zu Intersexualität.
Statt Lippenbekenntnissen wollen wir Taten sehen! Die körperliche
Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen ist ein Menschenrecht,
das nicht verhandelbar ist", betont Schreuder abschließend.

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