• 28.10.2015, 12:07:46
  • /
  • OTS0125 OTW0125

Aktion der Jungen Grünen in Straßburg: "Flüchtlinge Willkommen"

Junge Grüne aus Östereich, Frankreich und Deutschland haben mit den EU-Abgeordneten Lunacek, Reimon, Vana und Reintke legale Fluchtwege und globale Bewegungsfreiheit gefordert.

Junge Grüne aus drei Ländern forderten gemeinsam
mit EU-Parlamentsabgeordneten legale Fluchtwege und
Bewegungsfreiheit für Flüchtlinge

Utl.: Junge Grüne aus Östereich, Frankreich und Deutschland haben
mit den EU-Abgeordneten Lunacek, Reimon, Vana und Reintke
legale Fluchtwege und globale Bewegungsfreiheit gefordert. =

Wien (OTS) - Bei einer Aktion vor dem Europäischen Parlament in
Straßburg haben die Jungen Grünen aus Österreich, Frankreich und
Deutschland am Dienstag gemeinsam mit den Abgeordneten Ulrike
Lunacek, Michel Reimon, Monika Vana und Terry Reintke einen
Kurswechsel in der Asylpolitik gefordert. Sie üben heftige Kritik an
den Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei über ein
Flüchtlingsabkommen. "Die Auslagerung der Grenzsicherung an
undemokratische Staaten war schon bei Libyen und Tunesien skandalös.
Die EU darf diesen Fehler nicht mit einem ähnlichen Abkommen mit der
Türkei, das Flüchtlinge von Europa fernhalten soll, wiederholen", so
Kay-Michal Dankl, Bundessprecher der Jungen Grünen Österreich.
"Erdogan führt die Türkei direkt in einen Bürgerkrieg und baut ein
autoritäres Regime auf. Europa darf diesen undemokratischen Kurs
nicht legitimieren, nur um Erdogan als brutalen Türsteher anzuheuern,
der schutzsuchende Menschen von Europa fernhält."

Menschen auf der Flucht brauchen sichere, legale Fluchtwege und
Bewegungsfreiheit, auch innerhalb Europas. Neue Mauern und Zäune, die
Flüchtlinge auf immer gefährlichere Wege zwingen, sind ebenso falsch
wie starre Verteilungsschlüssel zwischen den EU-Staaten.
"Flüchtlinge sind keine Verschubmasse, die nach bürokratischem
Feilschen quer durch Europa geschoben werden. Jeder geflüchtete
Mensch sollte selbstbestimmt entscheiden können, wo er oder sie leben
möchte. Wer etwa Eltern oder Geschwister in Deutschland hat, wird
sich nur mit brutaler Gewalt davon abhalten lassen, ebenfalls nach
Deutschland zu ziehen", so Diana Witzani, Sprecherin der Jungen
Grünen Österreich.

"Es braucht einen europäischen Fonds, in den alle EU-Staaten
einzahlen. Je nach dem, wie viele geflüchtete Menschen sich in einem
Land niederlassen, sollen die Staaten Gelder aus diesem Fonds
abrufen. So wird sichergestellt, dass alle Länder ihren Beitrag
leisten und Flüchtlinge selbstbestimmt entscheiden können, wo sie
leben möchten", so Witzani und Dankl.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | JGR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel