- 15.10.2015, 10:12:03
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Berlakovich: Kroatien komplettiert mit EWR-Beitritt wirtschaftliche Integration in Europa
Österreich als größter Auslands-Investor an voller Gleichberechtigung Kroatiens auf allen Ebenen interessiert
Utl.: Österreich als größter Auslands-Investor an voller
Gleichberechtigung Kroatiens auf allen Ebenen interessiert =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Österreich ist in Kroatien der größte
Auslandsinvestor und deshalb ist es in unserem Interesse, dass
Kroatien auf allen Ebenen gleichberechtigter Partner ist, erklärt der
Vorsitzende der Parlamentarischen Gruppe Österreich-Kroatien,
ÖVP-Abg. Nikolaus Berlakovich, zur Bestätigung des Beitritts
Kroatiens zum Europäischen Wirtschaftsraum diese Woche im
Nationalrat.
Er begrüße diesen weiteren Schritt zur vollständigen Integration
Kroatiens in die Wirtschaftsgemeinschaft der europäischen Staaten, so
Berlakovich weiter. Schon jetzt seien die Wirtschaftsbeziehungen
Österreichs zu seinen südlichen Nachbarn sehr intensiv, trotzdem gäbe
es noch genügend Potential für heimische Betriebe - und das bedeute
mehr Exporte und mehr Arbeitsplätze. Allein im ersten Quartal des
heurigen Jahres wurden Waren im Wert von über 320 Millionen Euro nach
Kroatien exportiert. Dem standen Importe von über rund 116 Millionen
gegenüber.
Mit dem Beitritt zur Europäischen Union (EU) am 1. Juli 2013
verpflichtete sich Kroatien auch zum Eintritt in den Europäischen
Wirtschaftsraum (EWR). Nun bestätigte auch der österreichische
Nationalrat das entsprechende Übereinkommen über die Beteiligung der
Republik Kroatien am Europäischen Wirtschaftsraum
(EWR-Erweiterungsabkommen).
Mit den vereinbarten technischen Anpassungen und Übergangszeiten
wurde auch der Finanzbeitrag der EWR/EFTA-Staaten Island,
Liechtenstein und Norwegen neu geregelt. Mit diesen Geldern können
Projekte finanziert werden, die zur Reduktion der wirtschaftlichen
und sozialen Ungleichheiten im EWR beitragen sollen.
Österreich bekenne sich zu dieser Hilfe, damit benachteiligte Staaten
möglichst rasch wirtschaftlich aufholen können und sozial stabile
Partner im vereinten Europa bleiben, erklärte Berlakovich. Die
Entwicklung in Kroatien sei darüber hinaus ein klares Signal an
andere Westbalkan-Staaten, dass mit entsprechendem Reformwillen und
Bekenntnis zum europäischen Wertesystem ein EU-Beitritt auch für sie
möglich ist.
(Schluss)
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