Ada Lovelace Day im Technischen Museum Wien

Aktionstag soll junge Frauen für technische Berufe begeistern

Wien (OTS) - Das Technische Museum Wien nahm dieses Jahr zum ersten Mal am internationalen "Ada Lovelace Day" teil. Eröffnet wurde die Premierenveranstaltung am 13. Oktober 2015 durch Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Museumsdirektorin Dr.in Gabriele Zuna-Kratky.

Der "Ada Lovelace Day", 2009 von Suw Charman-Anderson ins Leben gerufen, soll über die Leistungen und Errungenschaften von Frauen in Wissenschaft, Technik, Mathematik und Informatik informieren und dazu beitragen, Mädchen für diese Materie zu begeistern.

In ihrer Eröffnungsrede betonte Museumsdirektorin Dr.in Gabriele Zuna-Kratky, dass der "Ada Lovelace Day" einmal mehr die Möglichkeit gibt, jungen Menschen alternative Berufswege aufzuzeigen. "In unserem Museum finden sich zahlreiche Beispiele von Pionierinnen im Technikbereich, die in der heutigen Veranstaltung den Leistungen junger Wissenschaftlerinnen gegenübergestellt werden. Diese Lebensbilder sollen jungen Frauen Mut zu einem Beruf in Naturwissenschaften und Technik machen."

Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek schilderte die Bandbreite der Ausbildungsmöglichkeiten für technisch-naturwissenschaftliche Berufe: "Mädchen können alles! Frauen stehen in Österreich alle Möglichkeiten offen. Trauen Sie sich die Wahl eines "frauenuntypischen" Berufs zu und ergreifen Sie die Chance zum Lernen und zur Weiterbildung".

Bei der Vorstellung der Arbeit von Ada Lovelace wies die Leiterin der Abteilung Wissensvermittlung Dr. in Beatrix Hain darauf hin, dass der Zugang zu Bildung für Frauen damals nur im häuslichen Umfeld stattfand. Mit der Darstellung der Maschinenkonstruktionen von Charles Babbage (Differenziermaschine versus Analytische Maschine) beleuchtete Dr. Otmar Moritsch, Leiter der medien.welten des TMW, die Arbeiten beider aus mathematischer und konstruktiver Sicht.

Das Podiumsgespräch mit zwei Wissenschaftlerinnen der TU Wien: Dr.in Theresia Gschwandtner (Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme) und Dr.in Ekaterina Fokina (Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie) zeigten die sehr unterschiedlichen Zugangsweisen zu einem technischen Studium auf und ließen erahnen, wie viel Begeisterung und Überzeugung hinter einer wissenschaftlichen Karriere stecken kann.

Die Schülerinnen der NMS Kinkplatz erfuhren in der anschließenden Führung, wie viel Frauen durch ihre Arbeit, ihr Wissen und ihre Kreativität zur Technikgeschichte beigetragen haben. Historische "Role Models" und das Leben und Schaffen von Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen damals wie heute wurden aufgezeigt.

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