- 12.10.2015, 13:02:30
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„profil“: Peter Pilz ruft Grüne zu linkspopulistischem Kurs auf
Kritik an Ausrichtung und „inhaltsleerem“ Wahlkampf: Schlechtes Wahlergebnis führt zu Richtungsstreit innerhalb der Partei
Utl.: Kritik an Ausrichtung und „inhaltsleerem“ Wahlkampf:
Schlechtes Wahlergebnis führt zu Richtungsstreit innerhalb der
Partei =
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, bricht ein Richtungsstreit in der
grünen Partei aus. Der Nationalratsabgeordnete Peter Pilz fordert
nach der Wien-Wahl einen Umbau der Ökopartei zu einer
linkspopulistischen Alternative für Protestwähler: "Wir stehen
unabhängig vom Wiener Wahlergebnis vor einer historischen
Entscheidung: Bleiben wir ein Anhängsel von Rot und Schwarz? Ein
grüner Schwanz am halbtoten Hund? Dann liegt unser Plafond als
liberale Ökopartei bei zwölf bis 13 Prozent. Oder bilden wir einen
linkspopulistischen Gegenpol zu den Nationalisten?"
Das Team Stronach oder die Liste von Hans-Peter Martin hätten laut
Pilz gezeigt, dass FPÖ-Wähler abzuholen sind: "Aber wenn uns die
,kleinen Leute‘ im politischen Erdgeschoß für die Dachbodenpartei
halten, werden sie uns nicht wählen."
Nicht nur Pilz übt Kritik, auch der bisherige Gemeinderat Klaus
Werner-Lobo sagt in "profil": "Es ist offenbar nicht so wahnsinnig
erfolgreich, mit inhaltsleeren Ansagen wie ,Öffi für alles‘ in den
Wahlkampf zu gehen. Das ist eine postdemokratische Mainstreampolitik,
die die Grünen jetzt überdenken müssen."
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