• 09.10.2015, 12:49:27
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Welt-Ei-Tag: Cholesterinlüge ist widerlegt - Eier sind rundum gesund

Titschenbacher: Verpflichtende Kennzeichnung von Waren mit Eianteil sowie von Eiern in Gastronomie

Utl.: Titschenbacher: Verpflichtende Kennzeichnung von Waren mit
Eianteil sowie von Eiern in Gastronomie =

Graz (OTS) - Anlässlich des heutigen Welt-Ei-Tages unterstreicht die
Landwirtschaftskammer Steiermark die Vorzüge dieses Produkts als
wertvolles Lebensmittel. Die Ernährungswissenschaft hat die
Cholesterinlüge längst widerlegt. Dazu Primarius Dr. Meinrad
Lindschinger: "Eier liefern gute, lebensnotwendige Fette,
unterstützen und fördern die Hirnleistung sowie den Muskelaufbau.
Außerdem sind sie reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie sind
daher ein wertvolles Brain-, Beauty- und Power-Food. Sie sind rundum
gesund und senken den Cholesterinspiegel. Ein moderater Konsum von
drei bis vier Eiern pro Woche ist kein Problem", resümmiert der
Experte.

Weltweit einzigartig in Österreich: Teurere Gentechnikfreie
Fütterung

Die heimischen Geflügelhalter füttern ihre Tiere - weltweit
einzigartig - mit teurerem, gentechnikfreiem, heimischem Futter. Soja
kommt beispielsweise aus dem Donauraum. Außerdem erfüllen sie
erheblich höhere Standards in den Bereichen Tierschutz und Tierwohl.
Im Vergleich zu den EU-Nachbarländern stammen die heimischen Eier
weiters von kleineren und mittleren bäuerlichen Familienbetrieben.
Und: Frischeier im Lebensmittelhandel sind lückenlos vom Ladentisch
bis zum Bauernhof rückverfolgbar. Dazu Kammerpräsident Franz
Titschenbacher: "Das ist ein erheblicher Mehrwert für die
Verbraucher."

Titschenbacher: Mehrwert für Verbraucher bedeutet höhere
Kosten für Bauern, die faire Erzeugerpreise brauchen

Der Mehrwert für die Verbraucher - weltweit einzigartige
gentechnikfreie Fütterung, höhere Tierschutz- und Tierwohlstandards,
lückenlose Nachvollziehbarkeit von Frischeiern sowie die Herkunft der
heimischen Eier von kleinen und mittleren bäuerlichen
Familienbetrieben - bedeutet für die Bauern erheblich höhere Kosten.
Daher verlangt Titschenbacher: "Diese Mehrkosten für den Mehrwert
müssen den Bauern auch abgegolten werden. Unsere Landwirte brauchen
einen fairen Erzeugerpreis, damit sie auch weiterhin die Bevölkerung
mit heimischen Mehrwert-Eiern versorgen können."

Forderung nach korrekter Herkunftskennzeichnung in Gastronomie
und Hotellerie sowie von Lebensmitteln mit Eianteil wie Nudeln,
Kuchen und Co

Die Steiermark ist Österreichs Eierland Nummer eins. Die
heimischen Eierbauern waren auch Vorreiter bei der Umstellung auf die
tierfreundliche Legehennenhaltung. Leider kommen jährlich rund 400
Mio. Eier (Statistik Austria) in Form von Trockeneipulver, Flüssigei
und Schaleneiern aus vorwiegend internationaler, illegaler und
fragwürdiger Haltung nach Österreich. Diese landen überwiegend in der
Gastronomie und Hotellerie, in Nudeln, Backwaren, Fertiggerichten,
Keksen, Gebäck oder Naschereien. Das kritisiert die
Landwirtschaftskammer scharf. Präsident Titschenbacher bekräftigt die
Forderung nach einer verpflichtenden Kennzeichnung von Lebensmitteln
mit Eianteil: "Die Konsumenten haben das Recht zu erfahren, woher die
Eier kommen und wie die Legehennen gehalten werden." Weiters verlangt
er eine verpflichtende Kennzeichnung für Eier in der Gastronomie und
Hotellerie.
(Schluss)

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