• 16.09.2015, 11:29:59
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AK zur August-Inflation: Wohnen bleibt Preistreiber Nummer eins

Wien (OTS) - Wohnen bleibt ein starker Preistreiber: Die Mieten sind
im Jahresvergleich mehr als vier Mal so stark gestiegen als die
Gesamtteuerung. "Die Menschen müssen bei den Wohnkosten spürbar
entlastet werden", sagt AK Direktor Werner Muhm. Ein einfaches,
einheitliches und transparentes Mietrecht muss deutliche
Verbesserungen bringen, verlangt die AK von Justizminister
Brandstetter. Außerdem muss die Wohnbau-Initiative der Regierung
endlich in die Gänge kommen.

Der AK Plan für billigeres Wohnen: Schaffung eines möglichst
einheitlichen Mietrechts durch Auflösung der vielschichtigen
Anwendungsbereiche des Mietrechtsgesetzes; runter mit den Mieten -
Reform des Richtwertsystems durch klare gesetzliche Zu- und
Abschläge; weg mit den Befristungen, außer bei Eigenbedarf der
VermieterInnen; Betriebskosten senken durch Streichung der
Grundsteuer und Versicherungen aus dem gesetzlichen
Betriebskostenkatalog; Maklerprovisionen für MieterInnen abschaffen -
so wie seit 1. Juni in Deutschland; klare Erhaltungsregeln für die
gesamte Wohnungsausstattung.

"Die Regierung muss die Wohnbau-Initiative endlich starten", sagt
Muhm. "Es muss dabei aber jedenfalls sichergestellt werden, dass
leistbare Wohnungen gebaut werden, die auch für nachkommende
Generationen leistbar bleiben. Weiters muss gewährleistet sein, dass
die Länder wirklich mehr gefördert bauen. Dazu braucht es im
Finanzausgleich die erneute Zweckbindung der Wohnbaufördergelder und
ihrer Rückflüsse, damit der soziale Wohnbau durch die Bundesländer
wieder angetrieben wird."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW

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