• 11.09.2015, 11:39:38
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„Heimat Fremde Heimat“: Die geraubte Kindheit – traumatisierte Flüchtlingskinder in Österreich

Am 13. September um 13.30 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 13. September um 13.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert im ORF-Magazin "Heimat
Fremde Heimat" am Sonntag, dem 13. September 2015, um 13.30 Uhr in
ORF 2 folgende Beiträge:

Menschenrechtsbüro für die Stadt der Menschenrechte

Vor zwei Jahren wurde anlässlich des 20. Jubiläums der
UN-Menschenrechtskonferenz in Wien ein Vorhaben gestartet, das Wien
in Sachen Menschenrechte noch stärker zum internationalen Vorbild
machen sollte. Um diesem Ziel näher zu kommen, wurde diese Woche in
der Innenstadt das Menschenrechtsbüro eröffnet. Die Anlaufstelle für
Wiener/innen soll zum Impulsgeber und Motor für weitere
Verbesserungen bezüglich der menschenrechtlichen Standards in Wien
werden. Ajda Sticker und Mehmet Akbal wollten wissen, in welchen
Bereichen hier ein besonderer Bedarf besteht und sprachen mit der
Büroleiterin Shams Asadi, einer gebürtigen Iranerin.

Die geraubte Kindheit - Traumatisierte Flüchtlingskinder in
Österreich

Ein gutes Viertel der Flüchtlinge, die nach Europa flüchten, sind
Kinder. Sie wurden durch Bombenanschläge und Gewalt aus ihrer
vertrauten Umgebung gerissen. "Viele Kinder haben, obwohl sie neun
Jahre alt sind, noch nie eine Schule von innen gesehen", berichtet
Eugene Senseni-Dabbous von der Notre-Dame-Universität im Libanon. Der
Universitätsdozent rief mit Freunden eines der ersten
Lager-Schulprojekte ins Leben. Außerdem erklären im Beitrag von
Sabina Zwitter die Trauma-Therapeuten Prof. Klaus Ottomeyer und Dr.
Sigrid Zeichen, wie Österreich nun mit jenen Flüchtlingskindern
umgehen sollte, die es bis zu uns geschafft haben.

Jesiden - Suche nach einem Platz im Leben

Bis zum vergangenen August hat man in der Öffentlichkeit über die
Jesiden nicht sehr viel gewusst. Das hat sich rasch geändert, als die
brutale Terrororganisation IS den Heimatort der Jesiden im Norden
Iraks angegriffen und Tausende Menschen ermordet, entführt und
versklavt hat. Daraufhin haben etwa 100.000 Menschen ihre Heimat
verlassen, um Zuflucht in den Bergen oder in der Türkei zu finden.
Über die monotheistische Religion der Jesiden, ihren Glauben an Gott
und seine sieben Engel, darunter "Engel Pfau" Tausi Melek, sowie ihre
jahrhundertelange Ausgrenzung und Verfolgung als vermeintliche
"Teufelsanbeter" berichtet Mehmet Akbal.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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