• 11.09.2015, 11:39:33
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SP-BV-Prokop: FP-Schmutzkübelkampagne auf dem Rücken der Schwächsten ist niederträchtig und erbärmlich

In Wien gibt es keine Lager

Utl.: In Wien gibt es keine Lager =

Wien (OTS/SPW-K) - Schockiert über die heutigen Aussagen der FPÖ
Wien zeigt sich Franz Prokop, SPÖ-Bezirksvorsteher von
Wien-Ottakring: "Eine Parteipolitik, die AsylwerberInnen und
Kriminelle auf eine Stufe stellt und damit eine Schmutzkübelkampagne
auf dem Rücken der Ärmsten und Schwächsten austrägt, um auf
Stimmenfang zu gehen, ist niederträchtig und erbärmlich und hat in
Wien nichts verloren. Schämen Sie sich!"

"Die FPÖ Wien scheint angesichts ihrer Aussagen in einem
Parallel-Ottakring zu leben und beweist wieder einmal null Gespür für
unseren Bezirk oder die hier lebenden Menschen", hält Prokop fest,
der damit auf die unreflektierten Aussagen, die Kriminalitätsrate in
Ottakring würde aufgrund von "Junkies", "Dealern" und "Asylwerbern"
explodieren, Bezug nimmt. Die Kriminalität sei in Wien generell
rückläufig, wie aktuelle Polizeimeldungen konstatieren, erklärt
Prokop weiter. "Diese Behauptungen sind daher schlichtweg falsch",
betont der Ottakringer Bezirksvorsteher und informiert, dass
Ottakring darüber hinaus 25 zusätzliche PolizistInnen bekommt, die
für die Sicherheit im Bezirk sorgen.

Für den SPÖ-Bezirksvorsteher handelt es sich um "typisches
FPÖ-Wahlkampfgeplärre", das insbesondere Angst und Panik verbreiten
soll. Laut Prokop seien im Haus Liebhartstal 1 derzeit nur
unbegleitete Mädchen und Buben sowie Frauen und einige wenige
Familien untergebracht, um insbesondere auch das Flüchtlingslager in
Traiskirchen zu entlasten. Prokop dazu: "In Wien gibt es keine
'Lager', sondern Unterkünfte, die diesen Menschen in einer
Notsituation eine vorübergehende Bleibe bieten." Dennoch ist es jetzt
besonders wichtig, die anderen Bundesländer in die Pflicht zu nehmen,
Flüchtlinge aufzunehmen, fordert Prokop.

"Gerne können Sie in Ihrem Paralleluniversum Zäune und Schützengräben
aufziehen. Ottakring hat jedoch in den letzten Monaten Solidarität
und Zivilcourage gezeigt und wird auch in Zukunft keine Sekunde
zögern, Familien und Kindern in dieser Notsituation beizustehen", so
Prokop in Richtung FPÖ.

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