- 08.09.2015, 15:15:47
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Oberhauser zum Welttag der Suizidprävention: Suizide durch gezielte Maßnahmen eindämmen
Kontaktstelle Suizidprävention in der GÖG eingerichtet; Suizidpräventionsprogramm SUPRA als Basis für die Entwicklung einer nationalen Suizidpräventionsstrategie
Utl.: Kontaktstelle Suizidprävention in der GÖG eingerichtet;
Suizidpräventionsprogramm SUPRA als Basis für die Entwicklung
einer nationalen Suizidpräventionsstrategie =
Wien (OTS) - "In Österreich sterben jährlich mehr Menschen durch
Suizid als durch Verkehrsunfälle", erinnert Gesundheitsministerin
Sabine Oberhauser anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10.
September. In der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) wurde daher eine
Kontaktstelle für Suizidprävention eingerichtet, um die Anzahl an
Suiziden durch gezielte Maßnahmen langfristig einzudämmen. ****
Bereits im Herbst 2012 wurde vom Bundesministerium für Gesundheit das
österreichische Suizidpräventionsprogramm SUPRA präsentiert. Dieses
Präventionsprogramm dient als Basis für die Entwicklung einer
nationalen Suizidpräventionsstrategie. "Die Kontaktstelle
Suizidprävention in der GÖG wird im Auftrag meines Ressorts in enger
Kooperation mit einem Gremium von Expertinnen und Experten die
Umsetzung des nationalen Suizidpräventionsprogramms SUPRA
vorantreiben", so Oberhauser. Mehr dazu unter
www.bmg.gv.at/home/suizid .
Jedes Jahr setzen in Österreich ungefähr 1300 Menschen freiwillig
ihrem Leben ein Ende. Das bedeutet, dass die Zahl der Suizidtoten
fast dreimal so hoch ist wie beispielsweise jene der Verkehrstoten
(455 Tote). Seit den 1980er Jahren ist zwar ein deutlicher Rückgang
der Suizidhäufigkeit zu beobachten, mit Beginn der Wirtschaftskrise
im Jahr 2008 verlangsamte sich dieser Rückgang jedoch deutlich und
ging in ein nahezu konstantes Plateau über. Wie in anderen
europäischen Ländern steigen die Suizidzahlen auch in Österreich
mittlerweile wieder leicht.
Um die Öffentlichkeit auf die weitgehend verdrängte Problematik der
Suizidalität aufmerksam zu machen, wird alljährlich der Welttag der
Suizidprävention veranstaltet - erstmals im Jahr 2003 von der
International Association for Suicide Prevention (IASP) und der
Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen. (Schluss)
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