- 07.09.2015, 09:41:00
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Frauenberger eröffnet Menschenrechtsbüro der Stadt Wien
Aktuelle Welle der Solidarität: Wien ist Menschenrechtsstadt
Utl.: Aktuelle Welle der Solidarität: Wien ist Menschenrechtsstadt =
Wien (OTS) - Der "nächste Höhepunkt des Prozesses Menschenrechtsstadt
Wien" bezeichnet die zuständige Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger
die heutige Eröffnung des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien. Auf
ihre Initiative wurde 2013 anlässlich des 20. Jubiläums der
UN-Menschenrechtskonferenz in Wien ein Prozess gestartet, der Wien in
Sachen Menschenrechte noch stärker zum internationalen Vorbild machen
sollte. Mit der Eröffnung einer zentralen Stelle für
menschenrechtliche Belange führt die Stadt diesen Weg nun nach der
Deklaration zur "Menschrechtsstadt Wien" im Dezember 2014 konsequent
weiter.
"Die Stadt Wien ist in diesem Bereich gut aufgestellt, im
internationalen Vergleich sogar sehr gut", wie Frauenberger aus einer
Studie des renommierten Menschenrechtsexperten Manfred Nowak
ableitet, "aber gerade bei diesem Thema ist der Zenit niemals
erreicht". Die aktuellen Ereignisse und die große Hilfsbereitschaft
auf Wiens Bahnhöfen ist für die Stadträtin ein Beweis, dass
"Solidarität und Menschlichkeit tief in unserer Stadt verwurzelt
ist." Diese Kraft gelte es zu nutzen, um Wien in allen Belangen zur
Welthauptstadt des Miteinanders zu machen, verweist die Wiener
Stadträtin auf die überwältigende Anzahl von Freiwilligen, die
ankommende Flüchtlinge am Wochenende unterstützt haben. "Denn solange
MigrantInnen mit Rassismus konfrontiert, Homo-und Transphobie
Realität und sexistischen Aussagen für Frauen Alltag sind, gibt es in
einer Menschenrechtsstadt noch viel zu tun."
Büro als Impulsgeberin und Motor für weitere Verbesserungen
Nach der offiziellen Eröffnung am heutigen Montag wird in der
Neutorgasse 15 (1010) die Wiener Menschenrechtsbeauftragte, DIin
Shams Asadi, ihren Aufgaben nachkommen und dem ambitionierten Projekt
auch nach außen hin die notwenige Symbolkraft geben. Konkret wird das
Menschenrechtsbüro künftig als Motor für die weitere Verbesserung
arbeiten und soll als Anlaufstelle sowohl nach innen wie auch nach
außen tätig sein. Für Asadi geht es dabei vor allem um Sichtbarkeit:
"In Wien passiert so viel Tolles in diesem Bereich, zum Beispiel in
den Magistratsabteilungen oder in den vielen engagierten NGOs. Wir
wollen für das Thema sensibilisieren und Anstrengungen bündeln."
Die Aufgaben des Büros wurden in der Deklaration "Wien - Stadt der
Menschenrechte" formuliert. In der Anfangsphase gehe es aber vor
allem um Aufgaben, wie Koordination und Vernetzung mit den relevanten
Dienststellen der Stadt, Einrichtungen des Bundes und der
Wissenschaft sowie der Dialog mit NGOs und der Zivilgesellschaft, wie
die Menschenrechtsbeauftrage erklärt. Längerfristig stünden die
Erarbeitung eines Maßnahmenplans, die Etablierung eines Monitorings
sowie die Themen Menschenrechtslernen und Bewusstseinsbildung am
Programm. Mit der Durchführung regelmäßiger Round Tables zu
Sicherheit und Menschenrechten unter Beteiligung von Politik,
Polizei, Stadtverwaltung, NGOs sowie ExpertInnen soll bereits ab
Oktober begonnen werden.
Die komplette Deklaration "Menschenrechtsstadt Wien" sowie die
zitierte Studie und weitere Informationen sind auf
www.menschenrechtsstadt.wien.at zu finden. (Schluss)bea
Pressebilder:
https://www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=38507 https://www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=38511
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