• 04.09.2015, 09:00:50
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  • OTS0019 OTW0019

Pflege: Gewerkschaft übergab Forderungskatalog an Dienstgeberin

6.000 Unterschriften der betroffenen Berufsgruppen verleihen den Forderungen Druck

Utl.: 6.000 Unterschriften der betroffenen Berufsgruppen verleihen
den Forderungen Druck =

Wien (OTS) - In den letzten Wochen und Monaten hat die Gewerkschaft
der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe
(GdG-KMSfB) Forderungen und Wünsche aller Bediensteten abseits der
ÄrztInnen in den Wiener KAV-Spitälern gesammelt und diese in einem
Forderungskatalog zusammengefasst, der an Stadträtin Sonja Wehsely
übergeben wurde. Dieses Papier wird unterstützt von den
Unterschriften 6.000 betroffener KollegInnen und verleiht den
Forderungen Druck. ++++

Die Kernforderungen im Detail:

- Wie bei anderen Berufsgruppen der Stadt Wien oder den ÄrztInnen
sollen für alle Berufsgruppen die Feiertage von der zu erbringenden
Normalarbeitszeit abgezogen werden. Basis für die Berechnung ist ein
Acht-Stunden-Tag.
- Die Nachtdienstzulage(n) für alle betroffenen Berufsgruppen müssen
erhöht werden.
- Sonn- und Feiertagsdienste sind besser abzugelten.
- Gesetzlich vorgeschriebene Aus- und Fortbildungen sind in der
Dienstzeit abzuhalten und von der Dienstgeberin zu bezahlen.
- Der Personalbedarf muss evaluiert und angepasst werden.
- Die Bezüge müssen folglich auch steigen, Vorbild ist unter anderem
das niederösterreichische Besoldungsschema.

"Die MitarbeiterInnen der betroffenen Berufsgruppen wurden in den
Verhandlungsprozess von Anfang an zu 100 Prozent eingebunden. Wir
haben sie gebeten, uns mitzuteilen, was sie brauchen, damit sie
optimale Arbeitsbedingungen vorfinden und wir ihre Interessen
bestmöglich vertreten können", so GdG-KMSfB-Vorsitzender Christian
Meidlinger. "Klar ist für uns jedenfalls, dass wir zügig zu einem
Verhandlungsergebnis kommen müssen. Wir werden nicht darauf warten,
bis endlich die versprochene Novelle des Gesundheits- und
Krankenpflegegesetzes umgesetzt ist."

Wichtig war der Gewerkschaft vor allem, dass nicht nur die
Pflegepersonen aufgewertet werden, sondern auch die anderen
Berufsgruppen wie z. B. das medizinisch-technische Personal, die
Verwaltung und das Betriebspersonal. "Der Spitalsbetrieb kann nur
funktionieren, wenn alle Berufsgruppen unter einem Dach
zusammenarbeiten. Wir wollen das Personal nicht auseinander
dividieren - wir fordern Verbesserungen für alle", so Susanne Jonak,
Vorsitzende der Hauptgruppe II - Krankenanstaltenverbund der
GdG-KMSfB.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB

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