• 26.08.2015, 14:36:53
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FP-Guggenbichler: „Pseudo-Krimi“ rund um die Ziesel-Brücke

Projekt von vornherein zum Scheitern verurteilt – haltlose Verdächtigungen höchst unangebracht

Utl.: Projekt von vornherein zum Scheitern verurteilt – haltlose
Verdächtigungen höchst unangebracht =

Wien (OTS) - Freiwillig wollten die streng geschützten Ziesel nicht
auf Ausgleichsflächen umsiedeln, um auf ihrem angestammten Revier
einen Monsterbau zu ermöglichen. Nun glauben Projekt-Befürworter
einen Schuldigen gefunden zu haben: Ein radikaler Tierschützer oder
gar ein Anrainer soll die eigens für potenziell abwandernde Ziesel
errichtete Brücke mit Steinen und Holzteilen versperrt haben. "Es war
doch von Anfang an klar, dass das ganze Umsiedelungsprojekt zum
Scheitern verurteilt ist", so Wiens FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Udo
Guggenbichler, der im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Anschlag von
einem "Pseudo-Krimi" spricht. Für ihn steht fest, dass die Ziesel
keinesfalls ihr Revier verlassen werden: "Deshalb braucht es nicht
Ausgleichsflächen für die putzigen Nager, sondern Ausgleichsflächen
für das Bauprojekt!"

Guggenbichler, auch stellvertretender Vorsitzender des
gemeinderätlichen Umwelt-Ausschusses, findet es höchst problematisch,
dass ohne ein Indiz oder gar Beweis Menschen verdächtigt werden,
strafrechtlich relevante Aktionen gesetzt zu haben: "Wir leben doch
in einem Rechtsstaat. Da darf nicht öffentlich wild herumspekuliert
werden, wer denn woran möglicher Weise schuld sein soll.
Gegebenenfalls hat die Polizei mögliche Täter auszuforschen - und
sonst niemand!" (Schluss)

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