• 13.08.2015, 14:53:15
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VII: Vermieter sind mehr als nur Eigentümer sondern auch Stadterneuerer und Wirtschaftsmotor

Gastkommentar von Dr. Wolfgang Louzek - Präsident des Verbandes der Institutionellen Immobilieninvestoren

Gastkommentar: Dr. Wolfgang Louzek, Präsident des
Verbandes der Institutionellen Immobilieninvestoren (VII)

Utl.: Gastkommentar von Dr. Wolfgang Louzek - Präsident des
Verbandes der Institutionellen Immobilieninvestoren =

Wien (OTS) - "Vermieter immer nur auf den Aspekt des Eigentümers zu
reduzieren und wenn man es noch etwas "schärfen" will, als zügellosen
Ausnutzer der armen Mieter darzustellen, ist nicht nur hochgradig
unfair sondern auch völlig unrealistisch; trotzdem werden sie von der
Politik und politiknahen Organisationen gerne für jeweilige
Neidkampagnen benutzt. Investoren, die ihr Geld in Wohnimmobilien
investieren beleben die Wirtschaft und sorgen für Arbeitsplätze, sie
sorgen aber auch für vernünftigen Wohnraum und Gebäude, die erhalten
werden" deponiert Dr. Wolfgang Louzek, Präsident des Verbandes der
Institutionellen Immobilieninvestoren (VII). Warum es überhaupt eine
Diskussion gibt, dass es im Zentrum einer Stadt höhere Mieten gibt
als an der Peripherie ist ebenfalls nicht nachvollziehbar, weil
völlig normal. Es kann kein Grundrecht geben, dass jeder im
Stadtzentrum günstig wohnen kann, dazu gibt es dort eben zu wenig
Platz. Gibt es bessere Renditen, dann wird auch mehr investiert und
neuer Wohnraum geschaffen.

Der private Mietmarkt ist in Wien nicht übermächtig groß, es gibt
genügend Möglichkeiten dem auszuweichen. Gerade Wien weist nach wie
vor, neben dem Burgenland, die niedrigsten Richtwerte in Österreich
auf, was für eine Bundeshauptstadt wohl eher unerklärlich ist.

Dass das Eigentum einer Immobilie sehr kapitalintensiv ist, wird kaum
jemand leugnen, der in dieser Branche nur etwas Kenntnis hat, denn es
ist nicht nur der Kauf, bzw. die Errichtung sondern permanente
Erhaltungsinvestitionen nötig. Unabhängig, davon, dass die stets
wachsenden Grund- und Baukosten, die von der Politik festgelegten
hohen, manchmal unnötig luxuriösen Standards, schon grundsätzlich
alles verteuern. "Dass im klassischen Verständnis bei Miete nicht nur
die reine Miete, sondern auch die Betriebskosten mitenthalten sind-
die überproportional steigen dürfen, ohne dass sich jemand aufregt,
und dadurch die Mehrwertsteuer noch eine zusätzliche Verteuerung
bringt - wird von der Politik verschwiegen", kritisiert Louzek.

Warum man in diesem Land Immobilieninvestoren stets feindlich
begegnet ist nicht nachvollziehbar. Es sind nicht die Investoren die
Bösen, sondern jene Politiker die die Zeit verschlafen und keinerlei
Pläne für wachsende Städte entwickelt haben. Jetzt die
Immobilieninvestoren durch eine permanente negative Kampagne und
restriktive Gesetze vergraulen zu wollen, zeigt nur die Hilflosigkeit
der politisch Handelnden. Schon in der DDR oder jedem anderen
kommunistischen Land wurde eindrucksvoll bewiesen, dass durch die
Gleichmachung Aller auch jene weggefallen sind, die investiert
hätten. Häuser von damals sind uns allen noch in grauenvoller
Erinnerung.

"Wenn Investitionen nicht gefördert werden, die Vertragsfreiheit
permanent in Frage gestellt wird und Vermieter nur als Abzocker
dargestellt werden, dann darf man sich nicht wundern, wenn kaum mehr
Private Investoren in Wohnbau investieren", so Louzek . Es ist Zeit
die Vermieter als wichtigen Wirtschafts-Impulsgeber zu betrachten und
dem Einzelnen durch einen reformierten, schlanken Staat derart zu
entlasten, damit er darüber entscheiden kann wie er sein Geld
ausgeben will und nicht der Staat es ihm vorher wegnimmt.

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