- 10.07.2015, 10:07:25
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Protest gegen Aufmarsch iranischer Regimeanhänger zum „Quds-Tag“ in Wien
STOP THE BOMB unterstützt Gegenkundgebung „Gemeinsam gegen Antisemitismus" am 11. Juli
Utl.: STOP THE BOMB unterstützt Gegenkundgebung „Gemeinsam gegen
Antisemitismus" am 11. Juli =
Wien (OTS) - Das Bündnis STOP THE BOMB unterstützt auch dieses Jahr
die Gegenkundgebung zum "Al-Quds-Tag". Unter dem Motto "Gemeinsam
gegen Antisemitismus!" soll am Samstag, 11. Juli, 16 Uhr, am
Stock-im-Eisen-Platz gegen den israelfeindlichen Aufmarsch von
Anhängern des iranischen Regimes und der Hisbollah demonstriert
werden. Die Kundgebung wird u.a. von der Israelitischen
Kultusgemeinde, der Aktion gegen den Antisemitismus, den Grünen und
Alternativen StudentInnen, den Alternativen & Grünen
GewerkschafterInnen, der Homosexuellen Initiative, SPÖ-Gemeinderat
Florianschütz und dem Republikanischen Club - Neues Österreich
unterstützt. Unter den Rednern finden sich u.a. der grüne Bundesrat
Marco Schreuder, der Holocaust-Überlebende Rudi Gelbard und der
wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB, Stephan Grigat.
Der Quds-Tag ist ein vom iranischen Regime bereits 1979 initiierter
Kampftag zur Vernichtung Israels, der jedes Jahr in Großstädten auf
der ganzen Welt mit Demonstrationen begangen wird. In Wien wird der
Quds-Marsch maßgeblich von Personen aus bzw. aus dem Umfeld der
Imam-Ali-Moschee in der Mollardgasse organisiert. In Teheran nimmt
der vermeintlich "moderate" Präsident Hassan Rohani heute unter "Tod
Israel"-Sprechchören am Quds-Tag teil. Letztes Jahr bezeichnete er
Israel dort als "eiternden Tumor". Vor wenigen Tagen meinte der im
Westen als "gemäßigt" hofierte Ex-Präsident und heutige Vorsitzende
des Schlichtungsrates, der Rohani-Förderer Ali Akbar Hashemi
Rafsandjani, Israel werde "bald ausgelöscht werden". Die iranischen
Revolutionswächter erklärten die "Zerstörung Israels" im Vorfeld des
diesjährigen Quds-Tages abermals zur "obersten Priorität."
Stephan Grigat betont: "Der Quds-Tag zeigt in aller Deutlichkeit den
antisemitischen Charakter des iranischen Regimes. Wenn die Anhänger
solch einer Ideologie durch die Wiener Innenstadt ziehen, darf das
nicht unwidersprochen bleiben. Auch die Vertreter der P5+1, die
derzeit am Theodor-Herzl-Platz mit den Teheraner Machthabern über das
Atomprogramm verhandeln, müssen sich klar machen, dass sich an den
Vernichtungsdrohungen gegen Israel, am menschenverachtenden Charakter
und an den expansiven Zielen des iranischen Regime nichts geändert
hat."
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