• 03.07.2015, 13:09:35
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„Thema“ über die Vorgeschichte der Grazer Amokfahrt

Außerdem am 6. Juli: „Machbar in Not“ – Wohnraum für Flüchtlinge

Utl.: Außerdem am 6. Juli: „Machbar in Not“ – Wohnraum für
Flüchtlinge =

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag,
dem 6. Juli 2015, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Amokfahrt - die Vorgeschichte

An drei aufeinanderfolgenden Tagen soll Alen R. im Sommer vergangenen
Jahres mit seinem halbautomatischen Gewehr aus dem Fenster geschossen
haben. Nach mehreren Anzeigen hat sein Vater das Gewehr samt 900
Schuss Munition der Polizei übergeben. Die Familie hat durch ihr
Verhalten zahlreiche weitere Anzeigen und Beschwerden ausgelöst.
Bezirkshauptmann Burkhard Thierrichter sagt, Behörden und Polizei
hätten immer korrekt reagiert. Nachbarn erzählen, dass sie sich schon
seit Längerem nicht nur vor Alen R., sondern auch vor dessen Eltern
fürchten. Sie fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen.
Christian Zechner und Markus Stachl haben recherchiert.

Männliche Sexarbeit - Stricher in Wien

Asen ist 21 Jahre alt. Er kommt aus Bulgarien, ist dort verheiratet
und hat eine einjährige Tochter. In Wien verkauft er seinen Körper an
Männer, um seine Familie zu ernähren. Unter seinen Freiern sind nicht
selten verheiratete Männer, die nur so ihre Homosexualität ausleben
können. Weil es eines der größten Tabuthemen unserer Gesellschaft
ist, findet männliche Prostitution meist im Verborgenen statt - ein
großes Problem, wenn es um HIV-Prävention geht. Gesundheitskontrollen
und Anlaufstellen, wie sie weibliche Prostituierte haben, fehlen.
Rund siebenhundert Männer prostituieren sich in Wien. Sie schlafen in
Massenunterkünften oder kommen bei Freiern unter.
Sozialarbeiter/innen fordern seit Jahrzehnten eine Einrichtung für
diese Männer, in der sie schlafen, duschen, Wäsche waschen und vor
allem Gesundheitschecks machen können. Schon vor 15 Jahren hat
"Thema" darüber berichtet. Christoph Feurstein hat sich angeschaut,
was aus den Plänen der Politiker geworden ist.

Krebs als Chance für ein neues Leben

Seit seiner Schulzeit hat Vlado Priborsky davon geträumt, seinen
Namen einmal auf einer großen Kinoleinwand zu sehen. Mit 26 Jahren
bekommt er die Diagnose Hodenkrebs. Nach dem ersten Schock beschließt
der Büroangestellte zu kämpfen. Nicht nur gegen die Krankheit,
sondern auch für die Verwirklichung seines Traums. 14 Jahre und
mehrere Kurzfilme später ist jetzt sein autobiografischer Spielfilm
"Blockbuster" im Kino, für den Vlado Priborsky Stars wie Ursula
Strauss gewinnen konnte.
Die Ärztin Andrea Nicolaus erkrankt 2010 an Brustkrebs. Sie ist Mitte
40 und steht kurz vor ihrer zweiten Hochzeit. "Man soll nicht an
etwas verzweifeln, das man nicht ändern kann", wird zu einem
Leitsatz. Die Beziehung von Andrea Nicolaus zerbricht an der
Herausforderung. Dennoch sieht sie die Veränderungen, die die
Krankheit mit sich gebracht hat, positiv, berichtet Eva Kordesch.

"Machbar in Not" - Wohnraum für Flüchtlinge

"Thema" bewegt. Nach den Berichten in den vergangenen Wochen über
Menschen, die Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf geben, hat sich
auch Karin Gstraunthaler bei der Hotline von Caritas, Rotem Kreuz,
Diakonie und Volkshilfe gemeldet. Vor drei Jahren hat die 56-jährige
Ergotherapeutin ihr Nachbarhaus im Waldviertel gekauft und renoviert.
Jetzt will sie, dass Flüchtlinge dort ein neues Zuhause finden. "Wenn
man wirklich will", sagt sie, "dann ist viel machbar für Menschen in
Not."

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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