• 30.06.2015, 14:20:01
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Heinisch-Hosek/Hundstorfer: Vierter Bericht zu "Strategie zum lebensbegleitenden Lernen in Österreich"

Nahezu alle Maßnahmen bereits in Angriff genommen – viele Ziele bereits erreicht

Utl.: Nahezu alle Maßnahmen bereits in Angriff genommen – viele
Ziele bereits erreicht =

Wien (OTS) - Der vierte Bericht zur "Strategie zum lebensbegleitenden
Lernen in Österreich" wurde heute dem Ministerrat vorgelegt. "Nahezu
alle Maßnahmen wurden bereits in Angriff genommen und viele Ziele
sind bereits erreicht", zeigen sich die MinisterInnen Gabriele
Heinisch-Hosek und Rudolf Hundstorfer erfreut. Die Strategie umfasst
12 Strategische Ziele und Benchmarks sowie 10 Aktionslinien, jeweils
mit konkreten Zielen und Maßnahmen. Dazu zählen etwa die Stärkung der
vorschulischen Bildung und Erziehung als längerfristige
Grundvoraussetzung, die Grundbildung und Chancengerechtigkeit im
Schul- und Erstausbildungswesen oder die Erwachsenenbildung sowie die
Weiterbildung zur Sicherung der Beschäftigungs- und
Wettbewerbsfähigkeit.

"Lebensbegleitendes Lernen kann nicht auf bildungspolitische Fragen
allein reduziert werden, sondern erfordert ein Zusammenwirken
verschiedener Politikfelder, wie Wissenschaft, Arbeitsmarkt- und
Sozialpolitik", erklärt Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek.
"Eine vertiefte Kooperation zwischen den Ressorts ist notwendig, um
alle sozialen Gruppen miteinzubeziehen und Menschen Mut zu machen,
ihre Talente zu entdecken und ihr Potenzial auszuschöpfen. Auch über
die Erstausbildung hinaus braucht es Angebote, die es Menschen
ermöglichen, ihre Teilhabechancen in der Gesellschaft und am
Arbeitsmarkt zu erhöhen. Die Strategie zum Lebensbegleitenden Lernen
leistet einen wichtigen Beitrag zur kompetenzorientierten,
leistungsbezogenen und persönlichen Entwicklung aller Lernenden", so
die Ministerin, die sich besonders freut, dass das Förderprogramm
"Initiative Erwachsenenbildung" auch in den Jahren 2015 bis 2017
fortgeführt wird.

"Eine gute Ausbildung ist der beste Schlüssel für eine erfolgreiche
Karriere", so Sozialminister Rudolf Hundstorfer. Es gehe aber
heutzutage mehr denn je darum, seine Fähigkeiten immer wieder zu
erneuern und zu erweitern, betonte Hundstorfer. Mit der
Ausbildungsgarantie erhalten all jene Jugendlichen einen
Ausbildungsplatz, die keine Lehrstelle in einem Betrieb finden und im
kommenden Jahr wird die Ausbildungspflicht bis 18 Jahre starten.
"Eine Verlängerung der Mindestausbildungsdauer junger Menschen ist
vor dem Hintergrund steigender beruflicher und gesellschaftlicher
Anforderungen erforderlich", sagte der Sozialminister. Die
Arbeitsmarktpolitik leistet über das Arbeitsmarktservice einen
wesentlichen Beitrag, um Menschen bei der beruflichen Weiterbildung
und Neuorientierung zu unterstützen. Aber auch für ältere Menschen
ist lebensbegleitendes Lernen ein wichtiger Faktor. "Deshalb ist ein
Ziel der Seniorenpolitik, älteren Menschen einen gleichberechtigten
und ungehinderten Zugang zu hochwertigen und vielfältigen
Lernangeboten zu ermöglichen", so Hundstorfer.

Die im Jahr 2011 beschlossene Strategie der österreichischen
Bundesregierung zum lebensbegleitenden Lernen (LLL:2020) ist ein
Instrument, um die verschiedenen Aspekte des Lernens ganzheitlich zu
betrachten und die unterschiedlichen Systeme und Maßnahmen
aufeinander abzustimmen. Im vierten Jahr des Umsetzungszeitraumes ist
es gelungen, bestehende Ansätze im Bildungs- und Ausbildungsbereich
weiterzuentwickeln und neue zu etablieren. Damit konnte die Basis für
das lebensbegleitende Lernen deutlich verbessert und die
Teilnahmemöglichkeiten in allen Lebensphasen erweitert werden.

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