- 29.06.2015, 09:02:55
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Juraczka ad Pensionen: Wien kann sich Rot-Grün nicht länger leisten
Wien (OTS) - "Wenn Sozialminister Rudolf Hundstorfer meint, dass wir
beim tatsächlichen Pensionsantrittsalter zulegen müssen, dann sehen
wir vor allem die rot-grüne Stadtregierung in Wien gefordert. Während
das durchschnittliche Pensionsantrittsalter im Bund in den letzten
zehn Jahren um drei Jahre gestiegen ist, stagnieren die
Vergleichszahlen in Wien. Der Bund hat seine Hausaufgaben gemacht,
Rot-Grün in Wien ist mehr als säumig", kritisiert der
Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in Reaktion auf
die aktuelle Debatte zum Pensionssystem.
Manfred Juraczka: "Im Jahr 2004 lag das Pensionsantrittsalter im Bund
mit knapp 58 Jahren nur unwesentlich über dem Vergleichswert der
Wiener Bediensteten. Aufgrund von Reformen im Bund gingen die
Bediensteten im Jahr 2014 durchschnittlich mit 61 Jahren in Pension,
während in Wien das Antrittsalter bei 57,3 Jahren lag. Rot-Grün hat
es geschafft, dass trotz steigender Lebenserwartung das Antrittsalter
sogar noch niedriger ist, als zu Beginn der Legislaturperiode (57,7
Jahre im Jahr 2011)."
"Dazu kommt, dass von den rund 900 Beamten der Stadt Wien, die im
Jahr 2014 pensioniert wurden, in 536 (!) Fällen die Pensionierung
vorzeitig erfolgte. Das heißt: mehr als 50 Prozent aller
Pensionierungen waren Frühpensionierungen. Hier muss die Frage
erlaubt sein, warum es die Stadt Wien nicht schafft, ihre Beamten
länger gesund und motiviert im Dienst zu halten?", so der
Landesparteiobmann weiter.
Manfred Juraczka: "Laut Rechnungshof bringt die Umsetzung der
Bundesbeamtenpensionsreform über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten
350 Mio. (!) Euro an Einsparungen. Bei effizienterem Einsatz stünden
somit mehr Mittel für Zukunftsinvestitionen insbesondere im Bereich
des Arbeitsmarkts zur Verfügung, die Wien als wachsende Stadt
dringend braucht. Wien kann sich Rot-Grün nicht länger leisten, wir
brauchen einen Kurswechsel, dafür steht die ÖVP Wien."
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