- 25.06.2015, 16:16:00
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Beton geht schwimmen
Österreichische StudentInnen reüssierten bei der internationalen Betonkanu - Regatta
Utl.: Österreichische StudentInnen reüssierten bei der
internationalen Betonkanu - Regatta =
Wien (OTS) - Den Beweis, dass Beton schwimmen kann, traten am 20.
Juni 2015 mehr als 1000 Studierende aus rund 50 europäischen
technischen Universitäten, in einem einzigartigen Wettbewerb in
Brandenburg an der Havel, an. Erstmals nahmen auch Teams aus
Österreich an der, seit 1986 stattfindenden, deutschen Betonkanu -
Regatta teil. Dabei erreichten Studenten der TU Wien mit ihrem Kanu
"Booto Wagner" den 2. Platz in der Konstruktionswertung und mit "Adol
Floos" den 5. Platz in der Wertung Gestaltung. Das Team der TU Graz,
erhielt in der gleichen Kategorie mit ihrem nur 16,65 kg leichten
Betonkanu "Fragile-Handle with care" den 5. Platz, sowie einen
Spezialpreis für leichteste Kanu aus Beton dieser, alle zwei Jahre
stattfindenden, Regatta. Im Bereich der offenen Klasse punkteten
Teams der Fachhochschule Kärnten mit ihrer "RS Anaconda" mit dem 2.
Platz und die TU Graz mit "Mario Kart" mit dem 4. Platz.
Die Regatta wurde in zwei Klassen ausgetragen. In der Wettkampfklasse
waren leichte und gleichzeitig robuste Kanus mit Wanddicken von
wenigen Millimetern gefragt. In der offenen Wettkampfklasse konnte
mit originellen und kreativ gestalteten Booten überzeugt werden.
Insgesamt wurden 71 selbstgebaute Rennkanus und 13 fantasievolle
Wasserfahrzeuge der offenen Klasse zu Wasser gelassen. "Der
österreichischen Zementindustrie ist die Förderung Studierender und
Auszubildender seit jeher ein Anliegen. Bei diesem Wettbewerb ist es
möglich Spaß bei Sport und Spiel, Teamarbeit und technische Tüftelei
unter einen Hut zu bringen", freut sich Huber, Geschäftsführer der
Zement+Beton GmbH der die österreichischen Teams der TU Wien, TU Graz
und Fachhochschule Kärnten vor Ort anfeuerte.
TU Wien: 2. Platz Wertung Konstruktion mit Kanu "Booto
Wagner", 5. Platz für Gestaltung mit Kanu "Adol Floos" und
T-Shirtpreis "MITMISCHEN"
Das Kanu "Booto Wagner", mit einer Länge von 4,9 Metern, 3-5
Millimetern Wandstärke und knapp 30 Kilo, wurde aus ultrahochfestem
Spezialbeton konstruiert. Beeindruckt haben die Form- verfahrens- und
Materialentwicklung sowie die innovative und intelligente
Materialkombination. Optisch beeindruckend ist die spiegelglatte,
strahlend weiße Oberfläche die durch eine ausgereifte Schalhaut und
Weißzement erzielt wird. Das Herrnteam ruderte mit "Adol Floos" ins
Halbfinale, das Damenteam schaffte es mit "Booto Wagner" ins
Viertelfinale. Dazu legte das Wiener TU-Team, mit einer perfekten
Performance, die Latte für die Überzahl der deutschen Teams sehr hoch
und gewann prompt den 2. Platz für das schönste T-Shirt.
Betonapplikationen am Rückenteil, setzen ihren Team- Slogan
"MITMISCHEN" grafisch perfekt um.
TU Graz: 5. Platz Wertung Konstruktion mit Kanu
"Fragile-Handle with care", 4. Platz in der offenen Klasse für
Wasserfahrzeug "Mario Kart" sowie den Spezialpreis für das Kanus
"Fragile-Handle with care".
Das Kanu "Fragile-Handle with care", wurde vom TU Graz - Damenteam
gerudert und wog nur unglaubliche 16,65 kg bei einer Länge von 5,39
m. Damit war es mit gerade einmal 3,1 kg/m das leichteste jemals
gebaute Kanu in 30 Jahren Betonkanuregatta. Auch das Wasserfahrzeug "
Mario Kart", das in der offenen Klasse antrat, erregte große
Aufmerksamkeit. Auch hier setzten die StudentInnen auf Leichtbau mit
nur wenigen Millimetern Wandstärke. Es zählte aber vor allem große
Kreativität.
FH Kärnten, Spittal an der Drau: 2. Platz Wertung Offene Klasse
Fast 2,5 Tonnen bringt das kreative Wasserfahrzeug, Typ Dumper, der
Fachhochschule Kärnten auf das Wasser. Die "RS Anaconda" ist einem
Baugerät nachempfunden das schwimmfähig und über einen
Schaufelradantrieb manövrierfähig ist. Alle Teile sind aus Beton
hergestellt, nur Gestänge, Kette und Pedale für den Antrieb sind aus
Metall. Die archaische Konstruktion im Wechselspiel mit filigranen
Details überzeugte bei der Beurteilung.
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