- 24.06.2015, 09:00:01
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Marianne Schulze legt Vorsitz im Monitoringausschuss zurück
Monitoringausschuss wird seine Tätigkeit in ihrem Sinne fortsetzen
Utl.: Monitoringausschuss wird seine Tätigkeit in ihrem Sinne
fortsetzen =
Wien (OTS) - Seit seiner Gründung im Jahr 2008 ist Dr.in Marianne
Schulze, LL.M., dem unabhängigen Monitoringausschuss zur Überwachung
der Einhaltung der Konvention über die Rechte von Menschen mit
Behinderungen vorgesessen. Nun legt sie diese Funktion zurück.
"Zuletzt ist es für mich immer schwieriger geworden", so Schulze,
"die auch auf Grund der strukturellen Defizite der
Ausschusskonstruktion bedingten unterschiedlichen Auffassungen über
die Ausrichtung des Ausschusses unter einen Hut zu bringen."
Die Mitglieder und Ersatzmitglieder sowie die Mitarbeiter/innen
des Büros bedauern diese Entscheidung sehr und sind von der
Wichtigkeit überzeugt, die Anliegen des Ausschusses im Sinne der
bisherigen Arbeit weiterzuführen.
Die Mitglieder danken der scheidenden Vorsitzenden
überschwänglich. In den sechseinhalb Jahren ihres Vorsitzes hat der
Ausschuss über 70 Sitzungen, davon 12 öffentliche abgehalten. Über 30
große Stellungnahmen zu konventionsrelevanten
gesellschaftspolitischen Themen hat der Ausschuss in dieser Zeit
beschlossen, darunter zu Unterstützter Entscheidungsfindung,
Persönlicher Assistenz, Inklusiver Bildung und Schutz vor Gewalt und
Missbrauch, um nur einige besonders wichtige zu nennen. In die
Funktionsperiode von Schulze fiel auch der Dialog mit Österreich im
Rahmen der Staatenprüfung durch den Fachausschuss in Genf.
"Marianne Schulze", so ein Mitglied des Ausschusses, "hat für die
Rechte von Menschen mit Behinderungen in Österreich in den letzten
sechseinhalb Jahren unglaublich viel bewegt!"
Mag.a Christina Wurzinger, E.MA, stellvertretende Vorsitzende,
hat vorläufig die Geschäftsführung des Vorsitzes übernommen.
"Aufgrund der hervorragenden Arbeit von Marianne Schulze", so
Wurzinger, "hat der Ausschuss eine gute Basis, auf der er aufbauen
kann. Wichtig ist, die Lehren der vergangenen Jahre für die
zukünftige Arbeit sinnvoll zu nutzen." Der Ausschuss wird am 30. Juni
das nächste Mal zusammentreffen, um über das weitere Vorgehen zu
beraten.(Schluss)
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