• 18.06.2015, 10:25:19
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WKO: Spitzentreffen der deutschsprachigen Hotellerie und Gastronomie in der Schweiz

Hotellerie-Obmann Egger: „Gerade im Tourismus machen Herausforderungen nicht an den Ländergrenzen halt – deshalb grenzübergreifend Synergieeffekte nutzen“

Utl.: Hotellerie-Obmann Egger: „Gerade im Tourismus machen
Herausforderungen nicht an den Ländergrenzen halt – deshalb
grenzübergreifend Synergieeffekte nutzen“ =

Bad Ragaz/Wien (OTS) - Rund 30 Spitzenvertreter der Verbände aus
Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Südtirol und der
Schweiz trafen sich vom 14. bis 16. Juni 2015 zum alljährlichen
Jahrestreffen der deutschsprachigen Hotellerie- und
Gastronomieverbände in Bad Ragaz und Zürich. Gastgeber der
diesjährigen Veranstaltung, bei der Austausch über die Schwerpunkte
der Verbandsaktivitäten im Mittelpunkt stand, waren in diesem Jahr
dieSchweizer Verbände gastrosuisse und hotelleriesuisse. Siegfried
Egger, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKO) ist überzeugt: "Diese traditionellen Jahrestreffen
haben sich zu einer fest etablierten Plattform für den Dialog und den
Austausch von Erfahrungen, Knowhow und Informationen zur
unabdingbaren Unterstützung in unserer Interessenvertretung
entwickelt."

Im Zentrum standen heuer Fragen der Lebensmittelkennzeichnung, der
Lebensmittelkontrolle und der Nachhaltigkeit ebenso wie aktuelle
Herausforderungen im Tourismus und in der Beherbergung. Zudem wurden
Erfahrungen zu länderspezifischen Bestimmungen des Arbeitsrechts und
ein länderübergreifender Vergleich der gastgewerblichen Berufsbildung
diskutiert.

Egger: "Sharing economy" im Fokus

Egger: "Gerade im Tourismus machen die Herausforderungen an der
Ländergrenze nicht halt. Deshalb macht es natürlich Sinn,
grenzübergreifend Synergieeffekte zu nutzen. Denken wir etwa an das
Phänomen der "sharing economy". Unablässig entstehen in diesem
Bereich neue Angebote." Besonders die Online-Plattform Airbnb sorgte
unter den Tourismus-Experten für Diskussionen. So fordern die
deutschsprachigen Branchenverbände - wie auch schon seit Jahren der
Fachverband Hotellerie - gleiche Wettbewerbsbedingungen hinsichtlich
Registrierung, Sicherheit, Hygiene und Abgaben.

Unverhältnismäßiger Aufwand bei der Allergeninformation

Darüber hinaus stand die Umsetzung des seit Dezember 2014 geltenden
Lebensmittelkennzeichnungsgesetzes auf der Agenda, die länderweise
unterschiedlich erfolgt und einen unverhältnismäßigen administrativen
Aufwand erfordert. Deshalb empfehlen die Verbände betreffend
Allergeninformation - wie in Österreich umgesetzt - die mündliche
Auskunft. Diese hat sich bisher als sinnvoll und praktikabel
erwiesen.

Fachverband Hotellerie

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich
vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,05 Millionen Betten. Mit
knapp 37 Millionen Ankünften und 133 Millionen Nächtigungen leistet
die heimische Hotellerie einen wesentlichen Beitrag zur direkten und
indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der
Höhe von rund 46,5 Milliarden Euro. Das sind 14,8 Prozent des BIP.
(PWK461/ES)

Hochaufgelöstes Bildmaterial finden Sie unter diesem Link:
https://www.wko.at/Content.Node/hotelsterne/Bildmaterial.html

• Bildtext: Spitzenvertreter der Hotellerie- und Gastronomieverbände
aus Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Südtirol und
der Schweiz
• Bildrechte: GastroSuisse

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