Klicka empfängt radelnde Parkinson-Patienten in Wien

Wien (OTS/rk) - Die Dritte Präsidentin des Wiener Landtages Marianne Klicka empfing vergangene Woche Parkinson-Patienten nach der ersten SYMPATH-Fahr-mit-Fahrradstaffel in Wien. Bis zu 400 Kilometer radelten Parkinson-Patienten in sieben Tagen gemeinsam mit Experten und Prominenten quer durch Österreich. Der Startschuss fiel in Innsbruck. Vergangenen Freitag erreichten die Patienten erfolgreich ihr Ziel Wien, wo sie mit einer großen Abschlussveranstaltung im Marx Palast gebührend gefeiert wurden. Klicka zeigte sich sehr beeindruckt von der Leistung der Radler und dem Projekt selbst. "Radfahren stärkt gesunde Menschen ebenso wie jene, die an Parkinson erkrankt sind. Die Tour von Innsbruck nach Wien stellte eine große Herausforderung dar. Die Patienten erwiesen Mut und Ausdauer, mit dem Erfolg steigerten sie ihre Lebensqualität", so Klicka beim Empfang. Sie betonte weiters, dass die Berichterstattung alle Betroffenen ermutigen und neue Informationen über die Krankheit und die Forschung vermitteln solle.

SYMPATH-Projekt organisiert Fahrradstaffel mit der Parkinson Selbsthilfe Österreich

Das Forschungsprojekt wird aus dem 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union gefördert. Ziel ist die klinische Entwicklung zweier therapeutischer Impfstoffe zur Behandlung von Parkinson und Multipler System Atrophie. Die Impfstoffkandidaten sind Teil der Entwicklungs-Pipeline der AFFiRis AG, ein österreichisches Biotech-Unternehmen, das als führend bei der klinischen Entwicklung in diesem Bereich gilt und das internationale Konsortium koordiniert. Zu den österreichischen Projektpartnern zählen die Medizinische Universität Innsbruck, Univ. Klinik für Neurologie unter der Leitung von Prof. Werner Poewe, die Prosenex Ambulatoriums GmbH unter der Leitung von Prim. Dieter Volc und die biolution GmbH.

Mehr als 20.000 Betroffene in Österreich leiden an Parkinson

Parkinson ist eine unheilbare neurodegenerative Erkrankung des Nervensystems. In Österreich gibt es mehr als 20.000 Betroffene, Tendenz steigend. Die Krankheit schreitet unaufhaltsam voran und raubt den Patienten zunehmend ihre Mobilität und damit auch Selbstständigkeit. "Derzeit gibt es leider keine Therapie, die den Verlauf der Krankheit stoppen kann. In dieser Hinsicht ist das SYMPATH-Projekt zur Erforschung einer Immuntherapie gegen Parkinson von besonderer Bedeutung" betont Prof. Werner Poewe, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie in Innsbruck und international anerkannter Parkinson-Experte. Prim. Dieter Volc, Vorstandsmitglied des Dachverbandes der Parkinson-Selbsthilfe Österreich, wies darauf hin, dass die Forschung und damit auch die Forschung bei Parkinson-Erkrankung wichtig ist und derzeit eine Impfung in einer Studie erprobt wird.

Informationen: T: 01 982 68 21, E: info@parkinson-selbsthilfe.at oder www.parkinson-selbsthilfe.at

Rückfragen & Kontakt:

Ursula Rettenbacher
Büroleiterin der Dritten Präsidentin des Wiener Landtags
Telefon: 01 4000-81126
E-Mail: ursula.rettenbacher@wien.gv.at

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