• 11.06.2015, 10:03:54
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Klicka empfängt radelnde Parkinson-Patienten in Wien

Wien (OTS/rk) - Die Dritte Präsidentin des Wiener Landtages Marianne
Klicka empfing vergangene Woche Parkinson-Patienten nach der ersten
SYMPATH-Fahr-mit-Fahrradstaffel in Wien. Bis zu 400 Kilometer
radelten Parkinson-Patienten in sieben Tagen gemeinsam mit Experten
und Prominenten quer durch Österreich. Der Startschuss fiel in
Innsbruck. Vergangenen Freitag erreichten die Patienten erfolgreich
ihr Ziel Wien, wo sie mit einer großen Abschlussveranstaltung im Marx
Palast gebührend gefeiert wurden. Klicka zeigte sich sehr beeindruckt
von der Leistung der Radler und dem Projekt selbst. "Radfahren stärkt
gesunde Menschen ebenso wie jene, die an Parkinson erkrankt sind. Die
Tour von Innsbruck nach Wien stellte eine große Herausforderung dar.
Die Patienten erwiesen Mut und Ausdauer, mit dem Erfolg steigerten
sie ihre Lebensqualität", so Klicka beim Empfang. Sie betonte
weiters, dass die Berichterstattung alle Betroffenen ermutigen und
neue Informationen über die Krankheit und die Forschung vermitteln
solle.

SYMPATH-Projekt organisiert Fahrradstaffel mit der Parkinson
Selbsthilfe Österreich

Das Forschungsprojekt wird aus dem 7. Rahmenprogramm der
Europäischen Union gefördert. Ziel ist die klinische Entwicklung
zweier therapeutischer Impfstoffe zur Behandlung von Parkinson und
Multipler System Atrophie. Die Impfstoffkandidaten sind Teil der
Entwicklungs-Pipeline der AFFiRis AG, ein österreichisches
Biotech-Unternehmen, das als führend bei der klinischen Entwicklung
in diesem Bereich gilt und das internationale Konsortium koordiniert.
Zu den österreichischen Projektpartnern zählen die Medizinische
Universität Innsbruck, Univ. Klinik für Neurologie unter der Leitung
von Prof. Werner Poewe, die Prosenex Ambulatoriums GmbH unter der
Leitung von Prim. Dieter Volc und die biolution GmbH.

Mehr als 20.000 Betroffene in Österreich leiden an Parkinson

Parkinson ist eine unheilbare neurodegenerative Erkrankung des
Nervensystems. In Österreich gibt es mehr als 20.000 Betroffene,
Tendenz steigend. Die Krankheit schreitet unaufhaltsam voran und
raubt den Patienten zunehmend ihre Mobilität und damit auch
Selbstständigkeit. "Derzeit gibt es leider keine Therapie, die den
Verlauf der Krankheit stoppen kann. In dieser Hinsicht ist das
SYMPATH-Projekt zur Erforschung einer Immuntherapie gegen Parkinson
von besonderer Bedeutung" betont Prof. Werner Poewe, Direktor der
Universitätsklinik für Neurologie in Innsbruck und international
anerkannter Parkinson-Experte. Prim. Dieter Volc, Vorstandsmitglied
des Dachverbandes der Parkinson-Selbsthilfe Österreich, wies darauf
hin, dass die Forschung und damit auch die Forschung bei
Parkinson-Erkrankung wichtig ist und derzeit eine Impfung in einer
Studie erprobt wird.

Informationen: T: 01 982 68 21, E: [email protected]
oder www.parkinson-selbsthilfe.at

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