• 23.04.2015, 12:57:55
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Stronach/Schenk fordert Anti-Mobbing-Gesetz für Österreich

Wien (OTS) - "In der kommenden Strafrechtsreform soll ein
Pograpsch-Paragraph eingesetzt werden - ein Anti-Mobbing-Gesetz hat
anscheinend keinen Platz", kritisierte Team Stronach Mandatarin
Martina Schenk in ihrem heutigen Debattenbeitrag. Mobbing stelle
nicht nur für die Betroffenen eine psychische, physische und
finanzielle Belastung dar, auch die Volkswirtschaft leide unter den
Folgen. Daher hätten zahlreiche europäische Staaten bereits reagiert
- Österreich hinke mit einem ein Anti-Mobbing-Gesetz immer noch
hinten nach: "Mobbing gibt es in vielen Bereichen - in der
Arbeitswelt, im Bildungsbereich, in Freizeitinstitutionen, in der
Nachbarschaft, auch das Cybermobbing. Letzteres wurde beim neuen
Entwurf zum Strafrechtsgesetz berücksichtigt - Mobbing allgemein und
in der Arbeitswelt jedoch nicht", so Schenk.

Die Team Stronach Mandatarin forderte die Zersplitterung der vielen
einzelnen Bereiche der Schutznormen aufzuheben und zusammenfassen.
"Mobbing-Betroffene müssen eine Rechtssicherheit haben; sie müssen
wissen, wo sie sich hinwenden und was sie machen können", forderte
Schenk. Es sei "sehr schlimm", dass sich das Team Stronach als
einzige Parlamentspartei für ein Anti-Mobbing-Gesetz ausspricht:
"Viele Mobbing-Opfer fühlen sich von der Politik im Stich gelassen -
setzen sie daher ein klares Zeichen gegen Mobbing, Herr Minister!"

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TSK

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