- 25.03.2015, 13:13:29
- /
- OTS0160 OTW0160
Wr. Gemeinderat - BV-Nevrivy/SP-Taucher: Her mit Stadtstraße und Donauquerung!
Investitionen in Radwege und Öffis gut und wichtig - Überlastungen durch Autos sind nicht zu ignorieren
Utl.: Investitionen in Radwege und Öffis gut und wichtig -
Überlastungen durch Autos sind nicht zu ignorieren =
Wien (OTS/SPW-K) - "Mobilität ist ein zentrales Thema jeder modernern
Gesellschaft und einer der Lebensbereiche, die für die gesamte
Gesellschaft bedeutend ist", so Ernst Nevrivy, Bezirksvorsteher der
Donaustadt in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates und
stellt klar: "Menschen, die vom Süden Wiens in den Norden und
umgekehrt fahren machen dies nicht zum Spaß - denn sie fahren in die
Arbeit und wieder zurück. Sie sind daher auf die Praterbrücke
(Tangente) und auf die Reichsbrücke als Möglichkeit zur Querung
angewiesen."
"Wir sind nicht daran interessiert die Öffis und das Rad als
Verkehrsmittel schlechtzureden, im Gegenteil: Die Donaustadt hat viel
in die Öffis investiert und auch die Intervalle verkürzt. Mit
insgesamt 235 Kilometern Radwegen ist der 22. Bezirk Wiens
Spitzenreiter, was Radwege betrifft. Das werden wir auch weiterhin
vorantreiben", so der SP-Bezirksvorsteher.
Dennoch: "Ungeachtet dessen wächst der Autoverkehr. Das ist keine
Frage der Mobilität, sondern der Realität. Auf nahezu jede Wohnung in
der Donaustadt kommt ein zusätzliches Auto. Ob es uns passt, oder
nicht. Wir brauchen die Stadtstraße, wir brauchen in der Donaustadt
die 3. Donauquerung - zur Eindämmung des Durchzugsverkehrs, zur
Entlastung des Ortskerns. Darum, her mit der Stadtstraße und her mit
der Donauquerung", so Nevrivy und betont weiters: "Wenn man
Regierungsverantwortung trägt, muss man für alle Menschen Politik
machen und nicht nur für einige wenige."
SP-Gemeinderat Joe Taucher schloss sich Bezirksvorsteher Nevrivy
inhaltlich an: "Ein intelligenter Mobilitäts-Mix ist notwendig. Wir
in der Donaustadt vertreten diese Meinung und haben Öffis und Räder
nicht vernachlässigt" und erinnert an den Ausbau der Linie U1 bis
Leopoldau, der U2 bis in die Seestadt Aspern, die Schaffung einer
Schnellverbindung zwischen Floridsdorf und Donaustadt mit der Linie
26 sowie an den achtprozentigen Radverkehrsanteil auf einem
überdurchschnittlich ausgebauten Radwegenetz. "Auf die geschaffenen
Radbrücken und Mehrzweckstreifen darf man ebenfalls nicht vergessen.
Das alles sind Maßnahmen, die aufgrund der SPÖ eine Umsetzung
fanden", so Taucher.
"Wenn wir von der Donaustadt sprechen, so geht es um einen Bezirk,
der in den 90er-Jahren 90.000 EinwohnerInnen hatte. Nun steuert die
Donaustadt auf 200.000 EinwohnerInnen zu. Da reichen alle Öffi-,
Radwege- und Fußgängerwegeausbauten nicht mehr aus - es müssen eben
auch neue Hauptachsen geschaffen werden. Fazit: Wir brauchen eine
leistungsstarke Stadtstraße, eine ordentliche Nordost-Umfahrung sowie
eine weitere Donauquerung, um Siedlungs- und Ortskerne zu entlasten.
Die Sozialdemokratie ist mit ihrer Politik in der Mitte der
Gesellschaft, die alle Menschen mitnimmt und niemanden zurücklässt -
auch nicht die Autofahrerinnen und Autofahrer!", schließt der
SP-Gemeinderat.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS1






