• 13.03.2015, 18:03:48
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Automobilindustrie: erneute Steuererhöhung unverständlich

Clary: Mehrbelastung statt Entlastung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - Maßnahme in jeder Hinsicht kontraproduktiv

Utl.: Clary: Mehrbelastung statt Entlastung für Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer - Maßnahme in jeder Hinsicht kontraproduktiv =

Wien (OTS) - "Es ist unverständlich, dass die Bundesregierung einmal
mehr die Autofahrerinnen und Autofahrer zur Kasse bittet, die ohnehin
schon die am stärksten steuerlich belastete Gruppe in Österreich
darstellen", so der Sprecher der österreichischen
Automobilimporteure, Dr. Felix Clary. Rund 300.000 Dienstwagennutzer
würden durch das Ergebnis der Steuerreform bis zu 100 Euro im Monat
an finanzieller Mehrbelastung zu tragen haben. Dabei handle es sich
zum größten Teil um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren
Arbeitsausübung ein Dienstfahrzeug erfordere und die private Nutzung
Teil der Entgeltsvereinbarung darstelle. "Eine große Gruppe der
Österreicherinnen und Österreicher wird nicht aus der Steuerreform
profitieren, sondern sie selbst finanzieren", kritisiert Clary.

"Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, dass eine Anhebung des
Sachbezuges für Dienstfahrzeuge mit Privatnutzung von 1,5 auf 2,0
Prozent sowohl aus fiskal- und wirtschaftspolitischer Perspektive,
als auch aus ökologischer Sicht kontraproduktiv ist", so Clary.
Dementsprechend handle es sich bei dieser Maßnahme um einen rein
ideologischen Schritt. Die Automobilwirtschaft leiste einen enormen
Beitrag zu Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand in Österreich.
Dennoch würden sich in Österreich zunehmend erschwerende
Rahmenbedingungen finden.

"Heute hat sich gezeigt, dass die Bedenken einer großen und
bedeutsamen Bevölkerungsgruppe in Österreich, wie es die
Autofahrerinnen und Autofahrer zweifelsfrei darstellen, nicht zur
Kenntnis genommen werden. Erst im vergangenen Jahr wurden die NoVA
und die motorbezogene Versicherungssteuer erhöht. Damals wurde uns
von Seiten des Finanzministeriums zugesichert, dass es in der
laufenden Legislaturperiode keine weiteren Erhöhungen mehr im
automotiven Sektor geben wird. Leider hat sich das Wort, das damals
gegeben wurde, heute als wertlos herausgestellt", so Clary und fügt
hinzu: "Diese Tatsachen sind vor allem auch aus demokratiepolitischer
Perspektive äußerst bedenklich."

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