• 05.03.2015, 10:00:35
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Industrie: Standortasset HTL stärken - Beste Bildung forcieren

IV-VGS Koren: IV-Strategiepapier zur Stärkung der "Ingenieursschulen" in Österreich - Fünf-Punkteprogramm nun rasch gemeinsam umsetzen

Utl.: IV-VGS Koren: IV-Strategiepapier zur Stärkung der
"Ingenieursschulen" in Österreich - Fünf-Punkteprogramm nun
rasch gemeinsam umsetzen =

St. Pölten (OTS/PdI) - "Unsere 'Ingenieursschulen' stellen eines der
'Standortassets' in Österreich dar. Im Sinne der Hebung der
Standortattraktivität gilt es diesen Schultyp dringend aufzuwerten
und auch international besser zu positionieren", sagte der
Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Peter
Koren, anlässlich der Jahrestagung der HTL-Direktorinnen und
Direktoren in St. Pölten. Bildung habe einen zentralen Stellenwert
für Gesellschaft und Wirtschaft in Österreich. Sie sei wesentliche
Grundlage für eine erfolgreiche individuelle, gesellschaftliche und
wirtschaftliche Zukunft und Voraussetzung für Forschung und
Innovation, so Koren. Die IV habe durch ihr Programm "Beste Bildung
für Österreichs Zukunft. Bildung neu denken. Schule besser leben"
zuletzt im Pflichtschulbereich eine grundlegende Neugestaltung
eingefordert.

Dagegen würden die "Ingenieursschulen" mit ihrem breiten, technisch
orientierten Bildungsangebot an höheren technischen sowie land- und
forstwirtschaftlichen Schulen bereits heute ein internationales
Alleinstellungsmerkmal des Innovationsstandortes Österreich
darstellen. "Wir wissen aus Unternehmensumfragen um die große
Zufriedenheit mit der HTL und ihrer Graduierten. Zwei Drittel des
höherqualifizierten technischen Personals der Industrie kommen direkt
aus der HTL oder technischen Fachschulen", so Koren. Schon heute
verfüge der Standort pro Jahr über 1000 Neugraduierte zu wenig in
besonders stark nachgefragten technischen Studienrichtungen, wie
Koren ausführte: "Ohne HTL würde diese Lücke sogar auf 2500
Graduierte pro Jahr anwachsen. Die HTL ist damit lebenswichtig für
die innovative Industrie."

Eingebettet in die IV-Initiative "Beste Bildung" habe die IV daher
einen Spezialschwerpunkt gesetzt und gemeinsam mit Vertreterinnen und
Vertretern von Ingenieursschulen und internationalen Leitbetrieben
das Strategiepapier "Standortasset HTL" erarbeitet. Das darin
inkludierte Fünf-Punkteprogramm umfasse Maßnahmenpakete in folgenden
fünf Handlungsfeldern:

-Frühförderung in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
und Technik) forcieren

-Festigung der erfolgreichen Struktur der HTL

-Internationale Positionierung der HTL-Ausbildung - Optimierung von
Schnittstellen

-Rekrutierung und Sicherstellung von exzellentem Personal

-Ausbau von Kooperationen - Öffnung der Schulen

Österreich sei als Wissens- und Innovationsgesellschaft besonders
stark auf neugierige, kreative und technikaffine Talente angewiesen.
Es gelte daher künftig mehr junge Menschen für MINT und entsprechende
Bildungs- und Berufswege zu interessieren. "Die 'Ingenieursschulen'
sind dabei die MINT-Knotenpunkte in Österreich. Wir gehen daher von
einem raschen Aufgreifen unserer Vorschläge durch die Politik aus und
stehen als Umsetzungspartner gerne dafür zur Verfügung", so Koren
abschließend.

Weitere Informationen: www.iv-net.at/medien

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