Modal Split 2014: Radfahren in Wien immer beliebter

Öffis weiter auf höchstem Niveau - Autoverkehr leicht rückläufig - Vassilakou: Einsatz für FußgängerInnen verstärken

Wien (OTS) - Der Aufwärtstrend beim Radverkehr in Wien setzt sich auch 2014 fort. Noch nie haben so viele Wienerinnen und Wiener ihre Alltagswege mit dem Rad zurückgelegt wie 2014. Auch der Anteil des öffentlichen Verkehrs liegt mit über 39 Prozent konstant auf höchstem Niveau. Die konsequenten Anstrengungen für die Verbesserung und den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel werden von den Wienerinnen und Wienern honoriert - die Fahrgastzahlen steigen. Beim Autoverkehr ist der Anteil trotz massivem Bevölkerungszuwachs von rund 30.000 Menschen pro Jahr leicht rückläufig (-0,1% gegenüber 2013). Zuwächse gibt es beim Motorradverkehr (+0,3 gegenüber 2013).

"Es ist sehr erfreulich, dass die Bemühungen für den Radverkehr der vergangenen Jahre jetzt Früchte tragen und dass der Sprung bei den Öffis verursacht durch die vergünstigte Jahreskarte weiterhin erhalten bleibt. Bei der Nutzung des Autos zeigt sich, dass bei einer insgesamt leicht rückläufigen Tendenz der Anteil der BeifahrerInnen steigt. Das bedeutet, dass die Autos in der Stadt effizienter genutzt werden", so Wiens Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou.

Gleichzeitig belegen die Zahlen, dass der Einsatz für die FußgängerInnen in der Stadt gestärkt werden muss. Mit dem Jahr des Zu-Fuß-Gehens und einer breitangelegten Verkehrssicherheitskampagne werden 2015 in Wien wesentliche Schritte dafür gesetzt, für das Zu-Fuß-Gehen zu werben und neue Anreize für den täglichen Fußweg zu schaffen. "Wir wollen den Anteil der FußgängerInnen in den kommenden Jahren wieder heben, denn das Zu-Fuß-Gehen in der Stadt ist nicht nur gesund für uns alle sondern ist ein wesentlicher Beitrag für eine umweltfreundliche Stadt. Mit dem Jahr des Zu-Fuß-Gehens 2015 setzt die Stadt Wien ein deutliches Zeichen für die Förderung und Attraktivierung des Fußverkehrs in Wien", so Vassilakou weiter.

Die Bemühungen der Stadt Wien im Bereich umweltfreundlicher Mobilität gehen in den kommenden Jahren weiter. Bis 2025 sollen in Wien 80 Prozent der Wege umweltfreundlich, also mit dem Rad, zu Fuß oder mit den Öffis zurückgelegt werden. Dafür setzt die Stadt Wien eine Vielzahl an Maßnahmen um, die im Fachkonzept Mobilität festgeschrieben sind: So wird in den kommenden Jahren ein Öffi-Paket Realität, das sowohl den Ausbau des U-Bahnnetzes beinhaltet als auch den Bau weiterer Straßenbahnlinien umfasst. Das S-Bahn-Angebot in der Stadt und im Wiener Umland wird massiv verbessert.

Im Bereich des Radverkehrs werden in den kommenden Jahren Langstreckenverbindungen eingerichtet, die das Radfahren auch über längere Strecken attraktiv machen sollen. Für den Fußverkehr werden bis 2018 zwei Flaniermeilen durch die Stadt eingerichtet, bis 2025 sollen sechs weitere folgen.

"Mit diesen Maßnahmen wird die Stadt Wien in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass die hohe Lebensqualität in der Stadt nicht nur erhalten bleibt, sondern sogar steigt. Der Schlüssel für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist der massive Ausbau der umweltfreundlichen Mobilität", so Vassilakou.

Modal Split 2014:

Öffentlicher Verkehr: 39 Prozent
Radverkehr: 7 Prozent
Fuß: 26 Prozent
Motorrad: 1 Prozent
PKW: 27 Prozent

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Mediensprecher Vzbgm. Maria Vassilakou
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