Pegida-Aufmarsch erfolgreich verhindert

Nazigewalt zeigt: autonomer Antifaschismus ist und bleibt notwendig

Wien (OTS) - Der rechtsextreme Aufmarsch von Pegida, Nazi-Hools, Identitären und Co. konnte heute erfolgreich von Antifaschist_innen verhindert werden. Schon während der Blockade gab es einzelne Übergriffe von Nazigruppen auf antifaschistische Demonstrant_innen. Eine Aktivistin der Offensive gegen Rechts musste nach einer Naziattacke ins Krankenhaus eingeliefert werden.

"Diese Nazigewalt zeigt, dass entschlossener, autonomer Antifaschismus notwendig bleibt. Die Erkenntnis, dass Nazis Menschen verfolgen, attackieren und sogar ermorden, solange sie niemand daran hindert, ist so banal wie auch erschreckend", führt Elisabeth Litwak aus. Das Vorgehen der Wiener Polizei, die erneut versucht Antifaschist_innen zu kriminalisieren, ist skandalös. Nicht nur wir als Bündnis mussten mit einer massiven Repression umgehen, von Demoverboten bis hin zur Anzeige wegen krimineller Vereinigung. Auch heute werden Antifaschist_innen, die sich den Nazis erfolgreich in den Weg gestellt haben, nach dem Strafgesetzbuch angezeigt. "Die Wiener Polizei scheint ein Problem mit entschlossenem, antifaschistischem Protest zu haben. Gleichzeitig werden Hitlergruß zeigende und Menschen attackierende Neonazis von der Polizei geduldet. Das ist Österreich im Jahre 2015", so Litwak weiter.

Wir als Bündnis NOWKR zeigen uns mit allen von Repression und rechter Gewalt betroffenen Antifaschist_innen solidarisch. Nazigewalt muss weiter offensiv begegnet werden, selbst wenn sie von der Polizei geschützt wird.

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