40 Jahre mit Präsidenten, Kühen und Frau Turnschuh: „ZiB 2“-Jubiläumssendung am 3. Februar um 22.25 Uhr in ORF 2

Get-together im ORF-Atrium mit zahlreichen „ZiB 2“-Wegbegleitern

Wien (OTS) - Was am 3. Februar 1975 de facto als TV-Experiment begann, ist heute, nicht zuletzt durch die tägliche Ausstrahlung via 3sat, eine der anerkanntesten Nachrichtensendungen im deutschen Sprachraum. Mit aktuell (2015) im Schnitt 590.000 Zuseherinnen und Zusehern bei 26 Prozent Marktanteil zudem eine der erfolgreichsten und meistzitierten. Am 3. Februar 2015 widmet sich um 22.25 Uhr in ORF 2 die Spezialsendung "40 Jahre ZiB 2" dem Jubiläum und zieht dabei eine bemerkenswerte Bilanz, die von Yassir Arafat bis Otto Waalkes reicht und auch eine Kuh im Studio beinhaltet. Und auch Grissemann & Stermann stellen sich als Gratulanten mit ganz besonderen Ratschlägen ein. In einem "Get-together" am 29. Jänner, zu dem ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz geladen hatte, fanden sich im ORF-Atrium neben den weiteren Gastgebern Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner, TV-Chefredakteur Dr. Fritz Dittlbacher und "ZiB 2"-Chef Wolfgang Wagner weiters der Technische Direktor Ing. Michael Götzhaber, ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel, und der Grünen-Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner und dazu zahlreiche ehemalige und aktuelle Wegbegleiter der Sendung ein. Darunter nahezu alle ehemaligen und aktuellen "ZiB 2"-Präsentatorinnen und Präsentatoren wie Josef Broukal, Gerhard Vogl, Alfred Stamm, Thomas Fuhrmann, Günther Ziesel, Eugen Freund, Roland Adrowitzer, Elmar Oberhauser, Marie-Claire Zimmermann, Lou Lorenz-Dittlbacher und Armin Wolf. Ebenfalls unter den Gratulanten legendäre "ZiB"-Journalisten wie Danielle Spera-Engelberg, Ursula Stenzel-Schweiger, Klaus Emmerich, Paul Lendvai, Helmut Opletal und Fritz Orter sowie die komplette aktuelle "ZiB 2"-Redaktion.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Seit vier Jahrzehnten ist die 'ZiB 2' eine der stärksten Marken des ORF. Aus einer Idee wurde mit Mut zum Neuen, journalistischer Kompetenz und starken Moderatorenpersönlichkeiten eine Informationssendung vom allerhöchsten Stellenwert beim österreichischen Publikum und via 3sat eine europäische Visitenkarte für die Informationskompetenz des ORF. Durch die 'ZiB 2' sind die Koordinaten '22.00 Uhr, ORF 2' in Österreich und seiner Bevölkerung längst so selbstverständlich verortet wie 19.30 Uhr oder 20.15 Uhr. Die 'ZiB 2' ist damit ebenso ein Beispiel für die Stärke von linearem Fernsehen, das mit unverwechselbaren Sendungen durch Onlineangebote nicht ersetzt wird, sondern im Gegenteil durch die Kraft zur Themensetzung auch nonlinear in der TVthek zu den meistgenutzten Programmen gehört. Herzlichen Glückwunsch an alle Wegbereiter/-bereiterinnen und Weggefährten/-gefährtinnen und an die heutige 'ZiB 2'-Mannschaft."

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Die 'ZiB 2' war schon bei der Gründung ein visionäres journalistisches Produkt. Nicht mehr Nachrichten vorzutragen, sondern Hintergründe zu erklären, die richtigen Fragen zu stellen, nachvollziehbare Antworten einzuholen, Fakten zu vermitteln und die Menschen mitzunehmen war die Sendungsidee - und das ist in der heutigen kaum mehr erfassbaren Nachrichtenwelt wichtiger denn je. In der 'ZiB 2' wird tagesaktuell das Geschehene reflektiert und geordnet, über das wir als Bürgerinnen und Bürger, als interessierte Menschen Bescheid wissen müssen. Je breiter der Nachrichtenstrom wird, desto wichtiger wird es, dass wir als ORF Wissensbrücken bauen, von denen aus das Publikum den Strom eigenständig beurteilen kann. Danke an alle in unserem großartigen 'ZiB 2'-Team, die uns täglich diese Brücken bauen."

ORF-TV-Chefredakteur Dr. Fritz Dittlbacher: "Die 'ZiB 2' ist in all den Jahren zu einer der großen und unverwechselbaren journalistischen Marken in diesem Land geworden. Die Sendung prägt immer wieder den politischen Diskurs im Land - wer in Österreich Gehör finden will, kann sich ihr nicht entziehen. Zumindest nicht auf Dauer. Und das ist so ziemlich die höchste Anerkennung, die man als Medium erreichen kann."

"ZiB 2"-Sendungsverantwortlicher Wolfgang Wagner: "Unberechenbar und unbequem zu sein, dieser Gründungsidee der 'ZiB 2' fühlen wir uns weiterhin verpflichtet. Das Publikum darf darauf vertrauen, dass bei Studiointerviews hartnäckig nachgefragt wird, Fakten gecheckt und Hintergründe kritisch beleuchtet werden - auch wenn man sich damit nicht nur Freunde macht."

Glückwünsche zum Jubiläum wurden auch aus Deutschland übermittelt, etwa von ZDF-"heute-journal"-Anchorman Claus Kleber: "Immer wieder schauen wir staunend und voller Respekt auf das, was unsere Kolleginnen und Kollegen mit 'ZiB 2' schaffen: erstklassiges Informations-Fernsehen, das von Wien aus die Welt im Blick hat, in exzellenten Berichten und Gesprächen für ein ganzes Land die Agenda setzt. Vom Mainzer Lerchenberg herzliche Glückwünsche zu diesem andauernden Erfolg und zum großen Geburtstag."

Susanne Glass, ARD-Korrespondentin und Präsidentin der Auslandspresse in Wien: "Der 'Nachrichtenmarkt' ist hart umkämpft und er wird es in Zukunft noch stärker sein. Denn die Medienangebote, in denen sich die Menschen informieren können, nehmen zu. Die Nachrichtenlage aber bleibt für alle dieselbe. Den entscheidenden Unterschied macht deshalb die Art und Weise, wie diese News erzählt, erklärt und eingeordnet werden. Und hier sehe ich die Stärken der 'ZiB 2':
souverän, intelligent, unaufgeregt und nah bei den Zuschauerinnen und Zuschauern. Vor allem ist sie für ein Nachrichtenmagazin erfrischend mutig. Ungewöhnlich lange Live-Gespräche mit offenem Ausgang zuzulassen verlangt den Gästen und dem Team weit mehr ab, als die sonst so oft präsentierten Floskeln. Diese Gespräche machen die Sendung einzigartig und spannend. Und die Neugier auf die Geschichten hinter den Nachrichten hält die 'ZiB 2' außerdem jung!"

Von Arafat bis Waalkes - Studiogäste als Herzstück der "ZiB 2"

Die Möglichkeit, Studiogäste minutenlang live zu aktuellen Themen zu befragen, war in der Gründerzeit der "ZiB 2" im heimischen Fernsehen völlig neu und entwickelte sich sehr rasch zum Herzstück der Info-Sendung. Freilich, ausgerechnet in der ersten Sendung gab es keinen Studiogast. Ebenfalls erstaunlich: "Medienkanzler" Bruno Kreisky war nie "ZiB 2"-Studiogast, er zog die "Pressestunde" vor.

Zahlreiche Gäste und Interviews blieben den Zuschauern nachhaltig in Erinnerung. Friedensnobelpreisträger Bischof Desmond Tutu, Helmut Zilk, der in der "ZiB 2" erstmals seine beim Briefbombenattentat entstellte Hand zeigte, Willy Brandt, Michail Gorbatschow, Boliviens Präsident Evo Morales, Heinz Fischer, der Ingrid Thurnher seinen Beamten-Gehaltszettel präsentierte, Harald Juhnke, Bud Spencer und Terence Hill, Burt Lancaster, Yassir Arafat, der sich in einem von zahlreichen Sicherheitsbeamten belagerten Studio den Fragen Robert Hochners stellte ("Wie lebt es sich als Zielscheibe?"), aber auch Frank Stronach, der sich bereits mit Robert Hochner (so wie später auch Armin Wolf und Lou Lorenz-Dittlbacher) ein legendäres Wortgefecht geliefert hat ("Ich muss Sie jetzt unterbrechen auf die Gefahr hin, dass Sie den ORF kaufen und mich rauswerfen!", "Wir werfen nie gute Leute raus!"). Wohl kein politischer Gast hat jedoch mehr "Eindruck" hinterlassen als der Komiker Otto Waalkes, der 1997 als Studiogast von Ingrid Thurnher ein ernsthaftes Interview u. a. zum Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland geben sollte. Der Rest ("Frau Turnschuh") ist ein Stück österreichischer Fernsehgeschichte und wurde auf YouTube knapp 600.000-mal aufgerufen.

Die Top 3 der Studiogäste (als Gast im Studio oder via Live-Schaltung) führt Politologe Peter Filzmaier an (100-mal) vor Jörg Haider (42-mal) und ex aequo Niki Lauda und Helmut Zilk (17-mal).

Konstante Quoten, Top bei Akademikern, "Guten Abend aus Wien" für 140.000 Zuschauer in Deutschland und der Schweiz

Mit im Jahr 2014 im Schnitt 523.000 Zuschauern bei 24 Prozent Marktanteil gehört die "ZiB 2" nicht nur zu den erfolgreichsten Info-Sendungen dieser Art in Europa, sondern auch zu den wenigen, deren Reichweiten über die Jahre völlig konstant blieben. So erreichte die "ZiB 2" seit 2010 im Jahresschnitt lediglich 2011 mit durchschnittlich 527.000 knapp mehr Zuschauer als zuletzt, in den anderen Jahren blieb die Zahl unter dem Wert von 2014. Auch der Marktanteil blieb in diesem Zeitraum stets stabil bei 24 bis 25 Prozent.

Mit im Schnitt 30 Prozent Marktanteil gehören die Zuschauer mit Hochschulabschluss zu den treuesten "ZiB 2"-Seherinnen und -Sehern. Frauen (25 Marktanteil) und Männer (23 Marktanteil) verteilen sich als Sehergruppe ziemlich gleich. Mit 26 Prozent Marktanteil sind die Steirer und Oberösterreicher die fleißigsten Zuschauer, in keinem Bundesland fällt der Marktanteil unter 20 Prozent. Die meistgesehene "ZiB 2" (seit Einführung des Teletest im Jahr 1995) erreichte am 1. Februar 2000 (rund um die Bildung der schwarz-blauen Bundesregierung) 1,475 Millionen Zuschauer bei 67 Prozent Marktanteil.

Seit dem Start von 3sat am 1. Dezember 1984 hat die "ZiB 2" auch in Deutschland und der Schweiz ein treues Publikum - im Schnitt 140.000 kommen Tag für Tag in den Genuss der Verabschiedung "Guten Abend aus Wien" vor dem Wetterbericht.

Weg von der Kuh: Die Geschichte der "ZiB 2"

Nachdem die Geschichte der "Zeit im Bild" am 1. Jänner 1957 ihren Ursprung hatte, wurde mit der Reform 1975 der ab diesem Zeitpunkt "Zeit im Bild 1" benannten Hauptnachrichtensendung um 19.30 Uhr eine weitere, die "Zeit im Bild 2", hinzugefügt, Begründer der neuen Sendung war der Journalist Kuno Knöbl. Diese hatte zunächst wechselnde Beginn- und Endzeiten und wurde dem umliegenden Programm angepasst. Die Moderatorinnen und Moderatoren waren, im Gegensatz zu den "Zeit im Bild"-Sprechern, selbstständig agierende und eigenverantwortliche Journalisten. Das Präsentatoren-Team der "ZiB 2"-Anfänge: Dieter Seefranz, Peter Pirker und Günther Ziesel. Robert Hochner stieß - damals noch als Redakteur - 1975/76 zur "Zeit im Bild 2"-Redaktion. Günther Ziesel war es auch, der am 3. Februar die erste Ausgabe der "Zeit im Bild 2" präsentierte.

Der damals revolutionäre Kerngedanke der "Zeit im Bild 2":
Information mit Unterhaltungselementen zu vermischen - schon Jahre zuvor war in den USA die Idee einer Nachrichtensendung mit Showelementen aufgegriffen worden. Ebenso neu war die Besonderheit der Sendung, dass nicht alle Elemente der Informationsberichterstattung wie Innen-/Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport zwingend enthalten sein mussten. Statt vieler kurzer Informationseinheiten wurde längere und gründlichere Hintergrundberichterstattung bevorzugt. Über das "Thema des Tages" wurde stets ausführlich (bis zu elf Minuten lange Beiträge) berichtet.

Mit dem Start der "Zeit im Bild 2" war der ORF übrigens Vorreiter -1978 führten auch ARD und ZDF eine zweite magazinartige Nachrichtensendung ein. Den Erfolg der "Zeit im Bild 2" belegt u. a. auch die Verleihung der Goldenen Kamera an das Redaktionsteam 1977.

Ab 22. Oktober 1979 wurde die "Zeit im Bild 1" täglich in FS 1 und FS 2 durchgeschaltet, die "Zeit im Bild 2" wurde ersetzt durch die Sendung "Zehn vor Zehn", die von 21.50 bis 22.20 Uhr dauerte. Gleichzeitig änderte sich der Sendungscharakter. Die Studiosendung wurde nun eine Journalsendung, also eine konventionelle Spätabend-Informationssendung mit Hintergrund-charakter. Neben den aktuellen Meldungen sollten den Zuschauern vor allem erläuternde und informierende Hintergrundbeiträge geboten werden (mit mehr Raum für Filmberichte, Live-Interviews im Studio oder durch Schaltgespräche). Auf Infotainment-Aktionen wie etwa eine Kuh im Studio wurde verzichtet. Die Moderatoren (u. a. Robert Hochner, Alfred Stamm, Hans Paul Strobl, Dieter Seefranz, Gerhard Vogl) spielten eine noch wichtigere Rolle.

Mit der Einrichtung eines ORF-Newsrooms wurde ab 26. März 1984 "Zehn vor Zehn" wieder in "Zeit im Bild 2" umbenannt und erhielt in FS 2 einen neuen Sendeplatz (montags bis freitags um 21.15 Uhr). Gleichzeitig kam es zugunsten einer erweiterten Kulturberichterstattung ("Kulturjournal") zu einer Kürzung der Nachrichtensendung um zehn Minuten, die damit nur mehr 20 Minuten dauerte. Neue Moderatoren waren Josef Broukal und Eugen Freund. Aufgabe der "Zeit im Bild 2" war es vor allem, jene Neuigkeiten zu zeigen, die in der "Zeit im Bild 1" nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Mit dem Sendestart von 3sat am 1. Dezember 1984 wurde die "Zeit im Bild 2" ins tägliche Programm des österreichisch-schweizerisch-deutschen Gemeinschaftssenders übernommen. Bis heute gehört die Sendung zum täglichen Live-Programmangebot von 3sat.
Am 28. September 1987 wurde die Beginnzeit der "Zeit im Bild 2" auf 22.00 Uhr verlegt.

1990 ging ein neues "Zeit im Bild 2"-Konzept on air: Die Sendung sollte eine ausgewogene Mischung aus News-Berichterstattung, Hintergrundinformation und unterhaltenden Elementen sein. Besonderer Stellenwert wurde den Live-Elementen eingeräumt. Der Studiocharakter wurde wieder eines der wesentlichen Gestaltungsmerkmale. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die "Zeit im Bild"-Redaktionen organisatorisch zusammengelegt gewesen, nunmehr gab es für jede Sendung einen stellvertretenden Chefredakteur. Ab 1. Jänner 1991 wurden "Zeit im Bild 1" und "Zeit im Bild 2" in "Zeit im Bild, Ausgabe 19.30" und "Zeit im Bild, Ausgabe 22.00" umbenannt. Damit sollte verdeutlicht werden, dass es zwischen den Sendungen keine Bevorzugung durch Wertungen wie eben "1" bzw. "2" gab. Moderatoren waren neben Robert Hochner und Elmar Oberhauser auch Hubert Nowak und Thomas Fuhrmann.

1993 wurde die Sendung in "ZiB-Abendstudio" umbenannt (mit Elmar Oberhauser als Sendungsverantwortlichem), ehe sie mit der Programmreform des damaligen Generalintendanten Gerhard Zeiler im März 1995 unter dem neuen Redaktionsleiter Johannes Fischer den bis heute gültigen Namen "ZiB 2" erhielt.

"ZiB 2"-Moderatorinnen und -Moderatoren waren danach: Robert Hochner (bis zu seinem Tod im Jahr 2001), Ingrid Thurnher und fallweise Johannes Fischer; von 2000 bis 2002 neben Hochner und Thurnher auch Gerald Groß, Birgit Fenderl und Roland Adrowitzer; von 2002 bis 2007 Ingrid Thurnher und Armin Wolf; von 2007 bis 2010 Armin Wolf, Marie-Claire Zimmermann bzw. Ingrid Thurnher (2009/10). Seit dem Jahr 2010 sind Armin Wolf und Lou Lorenz-Dittlbacher die Gesichter der "ZiB 2" (fallweise vertreten von Tarek Leitner, Marie-Claire-Zimmermann und Rainer Hazivar). Aktueller Sendungsverantwortlicher ist der stellvertretende TV-Chefredakteur Wolfgang Wagner.

Seit 2002 wird die "ZiB 2", so wie alle Sendungen der "ZiB"-Familie aus dem Newsroom des ORF ausgestrahlt. Im April 2007 präsentierten sich die "ZiB"-Sendungen erstmals im neuen Design (Stichwort:
Vidi-Walls) und u. a. mit jenem Tisch hinter dem noch heute die "ZiB"-Moderatorinnen und -Moderatoren Platz nehmen. Seit dem 19. Jänner 2015 sind alle "ZiB"-Sendungen in ORF 2, also auch die "ZiB 2", "refresht" in modernster Optik und Grafik-Gestaltung zu sehen.

"40 Jahre ZiB 2" am Dienstag, dem 3. Februar um 22.25 Uhr in ORF 2

Exakt 40 Jahre nach der ersten, von Günther Ziesel präsentierten "ZiB 2"-Sendung sorgt ein ganz besonderer Rückblick für Aha-Erlebnisse ebenso wie für das eine oder andere Schmunzeln. Lou Lorenz-Dittlbacher und Armin Wolf haben sich für die Jubiläums-Spezialausgabe Verstärkung in Form von Ingrid Thurnher und Günther Ziesel geholt, dazu auch den Politologen Peter Filzmaier, mit 100 Live-Auftritten in der "ZiB 2" Rekordgast. Auf dem Programm stehen eine historische Rückschau (von Christian Schüller) auf frühe "ZiB 2"-Reportagen und eine Parade der legendärsten Gäste samt Sendungs-Hoppalas (von Roland Adrowitzer). Am 40. Geburtstag der "ZiB 2" können auch Grissemann & Stermann nicht vorbeigehen und stellen sich mit ganz besonderen Aktionismus-Tipps ein.

Aktuelle "ZiB 2" sowie umfangreiches "Best of ZiB 2 Interviews"-Archiv in der ORF-TVthek

Die Videoplattform ORF-TVthek stellt den Userinnen und Usern täglich die aktuelle Ausgabe der "ZiB 2" ebenso wie alle weiteren "ZiBs" als Live-Stream und als Video-on-Demand zur Verfügung. Mit durchschnittlich 44.200 Videoabrufen pro Ausgabe und insgesamt 10,66 Millionen Videoabrufen im Jahr 2014 (live und on demand) gehört die "ZiB 2" zu den am besten genutzten Sendungen auf der Videoplattform ORF-TVthek.

Im Rahmen der Initiative "ORF-TVthek goes school", die speziell für die Nutzung im Unterricht geeignete zeit- und kulturhistorische Videoarchive bereitstellt, steht darüber hinaus bereits seit dem Frühjahr 2014 ein "Best of ZiB 2 Interviews"-Archiv unter http://TVthek.ORF.at/archive bereit: Vor allem diverse Studiogespräche haben der Sendung in den vergangenen Jahren ein einzigartiges Profil gegeben. Das Videoarchiv ruft viele dieser legendären Begegnungen wieder in Erinnerung und macht sie zeitlich unbegrenzt zum "Nachsehen" verfügbar - vom Robert-Hochner-Interview mit Yassir Arafat (1988) über das legendäre Gespräch von Armin Wolf mit Frank Stronach (2012) bis zum Besuch des Komikers Otto Waalkes bei Ingrid Thurnher (1997).

Anlässlich des 40. Geburtstags der Sendung wurde das "Best of ZiB 2 Interviews"-Videoarchiv nun erweitert und bietet somit - unterteilt in die Rubriken Außenpolitik, Innenpolitik, Panorama, Kultur, Prominente, Im Wandel der Zeit und Kultiges - inzwischen 69 Videobeiträge an. Neu dabei sind spannende, interessante und unterhaltsame Highlights aus der "ZiB 2"-Geschichte wie Elmar Oberhausers Interview mit dem damaligen sowjetischen Außenminister Eduard Schewardnadse (1991), Lou Lorenz-Dittlbachers Gespräch mit Zubin Mehta über den Reiz des Neujahrskonzerts (2014), Robert Hochners Interview mit Helmut Zilk zu Haider-Aussagen und dem Briefbombenprozess (1995) oder ein Porträt der "ZiB 2"-Redaktion aus dem Jahr 1977.

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