• 21.01.2015, 10:52:02
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AK, Gewerkschaften und ÖGKV unterstützen Umsetzung des Gesundheitsberufe-Register-Gesetzes

Wien (OTS) - Die Bundesarbeitskammer und der Österreichische
Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) verstärken ihre
Zusammenarbeit: Sie setzen sich gemeinsam mit den zuständigen
Fachgewerkschaften für die Registrierung durch die Arbeiterkammer als
zuständige Behörde ein. In das geplante Register der
Gesundheitsberufe können sich alle eintragen lassen, die im gehobenen
Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Pflegehilfe
und im gehobenen medizinisch-technischen Dienst tätig sind. Ziel des
Registers ist die Qualitätskontrolle der Dienstleistungen und die
Qualitätssicherung der Fortbildung in diesem Bereich. "Das hilft den
Patientinnen und Patienten, die auf einen Blick sehen, dass
diejenigen, die sie pflegen oder behandeln, gut ausgebildet sind. Und
wir verschaffen den Menschen Respekt und Anerkennung, die in der
Pflege und Behandlung von Kranken oder Pflegebedürftigen täglich sehr
viel leisten", sagte Bundesarbeitskammerpräsident Rudi Kaske
anlässlich der Unterzeichnung eines Memorandums zur gemeinsamen
Unterstützung des Gesundheitsberufe-Registers mit dem ÖGKV. "Die
Registrierung des Gesundheits- und Krankenpflegepersonals ist eine
bedeutende Grund-lage, um die Qualität der Pflege im Sinne einer
optimalen Patientenversorgung sicher zu stellen. Zudem bilden die
Daten eine wesentliche Voraussetzung hinsichtlich einer
bedarfsorientierten Gesundheitsversorgung", erklärte Ursula Frohner,
Präsidentin des ÖGKV.
Die AK ist zuversichtlich, dass es in den nächsten Wochen gelingt,
alle VertreterInnen der Berufsangehörigen ins Boot zu holen. Noch
laufen Verhandlungen mit dem Dachverband der medizinisch-technischen
Dienste (MTD Austria).

Die AK soll bundesweit die Trägerorganisation der
Registrierungsbehörde werden. Sie bringt in diese Bundesbehörde
Sachkompetenz und eine schon vorhandene gut ausgebaute Infrastruktur
ein. Damit wird für alle Berufsangehörigen ein kostengünstiges und
arbeits- oder wohnortnahes Registrierungsservice ermöglicht.
Der ÖGVK bildet seine Fachkompetenz im Rahmen der Zertifizierung von
Fortbildungsanbietern ab. Das Bundesministerium für Gesundheit als
weisungsberechtigte Aufsichtsbehörde sowie der ÖGKV, die AK, der ÖGB
und die Fachgewerkschaften GdG-KMSfB, vida, Gpa-djp und Göd setzen
sich gemeinsam ein, um die Fachkompetenz und die Fortbildung der
Menschen zu sichern, die in den nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen
für die Gesundheit und Pflege der Menschen täglich arbeiten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW

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