VSStÖ/JUSOS Salzburg: Wir lassen uns nicht einschüchtern

Da scheint uns jemand in Salzburg sehr zu hassen

Wien (OTS) - Am Donnerstag Nachmittag wurde die Glas - Eingangstür des Rosa Luxemburg
Haus dem Büro der Jugendorganisationen JUSOS, aks, VSStÖ zerstört. Die
massive Scheibe des Sicherheitsglases wurde von oben bis unten in kleine
Stücke zerbrochen wie bei einem Verkehrsunfall. Diese Zerstörung erfolgte unmittelbar, nachdem die parteiübergreifende Plattform gegen Rechts am Donnerstag das Titelbild des VSStÖ Salzburg für eine Mahnwache
zum Gedenken der Opfer des Pariser Anschlags vor dem französischen Konsulat in Salzburg verwendet hatte.

"Mitglieder der JUSOS und des VSStÖ Salzburg waren maßgeblich an den Vorbereitungen der Mahnwache mit der Plattform gegen Rechts beteiligt, die im Ergebnis dazu führte, dass eine Mahnwache zu welcher eine rechtsextreme Gruppierung aufgerufen hatte, nicht unmittelbar vor der Botschaft durchgeführt werden konnte, sondern auf der gegenüberliegenden Straßenseite bleiben musste", erklärt Marco Stadlberger (Vorsitzender VSStÖ Salzburg). Nach der Mahnwache unter
dem Motto "Je suis Charlie - die Liebe ist stärker als Hass" blieben einige AktivistInnen einfach direkt vor dem Konsulat stehen.

"Der Angriff auf die Räume junger Mensch in Salzburg, zeigt wie wichitg ihre Arbeit und ihr Engagement gegen Hass und Gewalt ist. Wir wollen eine Spirale des Hasses und der Gewalt in Europa verhindern, denn nur wer seine Feinde liebt, kann sie und ihren
Hass besiegen." sagt Julia Wegmayr (VSStÖ Salzburg). "Nach unzähligen Beschmierungen und zahllosen Vandalismusakten am Türschloss
des Rosa Luxemburg Haus in den letzten Jahren wurde gestern unsere Glas-Eingangstüre eingeschlagen. Es gibt Menschen in der Stadt, die uns
offensichtlich hassen! Wir lassen uns dadurch nicht einschüchtern! " ergänzt Florian Koch (Vorsitzender Jusos Salzburg).

Bilder: http://imageshack.com/i/p8Wy7becj

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Marco Stadlberger
Vorsitzender VSStÖ Salzburg
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