• 29.12.2014, 08:00:02
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Raketen und Knallkörper bedeuten puren Stress für Tiere

PFOTENHILFE wählt Glücksschweinchen Enrico zum Tier des Monats und lädt zum Neujahrstrunk

Utl.: PFOTENHILFE wählt Glücksschweinchen Enrico zum Tier des Monats
und lädt zum Neujahrstrunk =

Wien/Lochen (OTS) - Wie jedes Jahr wird der Jahreswechsel in
Österreich auch heuer wieder gebührend und vor allem lautstark
gefeiert. Während wir Menschen uns an der Farbenpracht des Feuerwerks
erfreuen, leiden jedoch unsere Heimtiere. Vor allem viele Hunde
fürchten sich vor der Knallerei so sehr, dass der ungewohnte Stress
langwierige Folgen haben kann. Um Silvester für Sie und Ihr Tier so
stressfrei wie möglich zu gestalten, gibt die PFOTENHILFE jetzt
nützliche Tipps.

"Für die meisten Heimtiere ist der gesamte Dezember stressig.
Abgesehen davon, dass in den meisten Haushalten zu dieser Zeit des
Jahres viel mehr Besucher als die übrige Zeit des Jahres ein und
ausgehen, darf man nicht vergessen, dass viele Jugendliche bereits
Mitte Dezember damit beginnen, Knallkörper in die Luft zu jagen."
weiß Sascha Sautner, Sprecher der PFOTENHILFE. "Darum ist es
sinnvoll, den Vierbeiner, auch wenn er normalerweise brav folgt,
bereits ab Mitte Dezember sicherheitshalber an der Leine Gassi zu
führen." Aber nicht nur für Hunde bedeutet diese laute Zeit des
Jahres sehr viel Stress, auch für Katzen, Kleintiere, Nager oder
Vögel sollte man als verantwortungsbewusster Tierhalter Vorkehrungen
treffen, um den verunsicherten Schützlingen diese Zeit so angenehm
wie möglich zu gestalten. Am besten wäre es, wenn Sie den Tieren zu
Silvester ein eigenes Zimmer als sicheren Rückzugsort zur Verfügung
stellen. Denn nicht nur der Lärm der Knaller erschreckt die Tiere.
Auch der Lärm, den wir Menschen zu Silvester produzieren, kann
Vierbeinern rasch zu viel werden, vor allem, wenn es sich um
empfindliche oder ältere Tiere handelt.

Generell ist es ratsam, mit dem Vierbeiner am späten Nachmittag des
Silvestertages das letzte Mal Gassi zu gehen und erst dann wieder mit
dem Tier nach draußen zu gehen, wenn sich der Trubel gelegt hat. Für
die meisten Menschen mag es selbstverständlich sein, Feuerwerkskörper
nicht auf Tiere zu richten, trotzdem werden gegenteilige Meldungen
bedauerlicherweise immer häufiger. So werden nicht nur Menschen,
sondern auch immer wieder Heimtiere, wie Hunde und Katzen, Opfer von
zwischenmenschlichen Streitereien, Tierhassern oder einfach
unüberlegten "Spielchen". Diese Tiere reagieren meist völlig
verstört, versuchen panisch davon zu laufen und geraten so in noch
größere Gefahr. Wird Ihr Heimtier dann noch von einem weiteren Knall
oder Schuss überrascht, kann das zu Körperzittern, Hyperventilieren,
Magen-Darm-Störungen, Herzrasen, Kollaps und im schlimmsten Fall bis
zum Herzstillstand führen. Durch den extremen Lärmpegel, kann
außerdem ein Knalltrauma ausgelöst werden, wie viele tierärztliche
Untersuchungen belegen.

Holen Sie unbedingt die Polizei und erstatten Sie Anzeige, wenn Ihnen
und Ihrem Heimtier so etwas passiert! Denn laut Tierschutzgesetz ist
es verboten, einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder
Schäden zuzufügen oder es in schwere Angst zu versetzen. "Es handelt
sich um Tierquälerei (§ 222 StGB), wenn Tieren unnötige Qualen
zugefügt werden. Auch der Tatort kann eine Rolle spielen:
Feuerwerkskörper der Klasse "F2" - beispielsweise "Schweizerkracher"
oder "Piraten" - sind im Ortsgebiet grundsätzlich verboten!" weiß
Sautner, Sprecher der PFOTENHILFE.

Gehen Sie am Silvestertag nur so lange wie notwendig mit dem Hund
außer Haus und fahren Sie, wenn möglich, in eine ruhige Gegend. Der
Verein Pfotenhilfe rät außerdem, die Jalousien und Vorhänge in der
Nacht zu schließen. "Vielen Tieren hilft es schon, wenn ihre
Bezugsperson an solchen Tagen besonders viel Ruhe ausstrahlt. Also
geben Sie Ihrem Tier bitte das Gefühl von Sicherheit, indem Sie für
ihn da sind.

Passend zum Jahreswechsel kürt die PFOTENHILFE übrigens das
Schweinchen "Enrico" zum Tier des Monats Jänner und lädt am Sonntag
den 4. Januar 2015 um 14:00 Uhr zum Besuchertag. "An diesem Tag haben
Tierfreunde die Möglichkeit, die meisten unserer 400 Bewohner kennen
zu lernen sowie beim anschließenden, geselligen Beisammensein beim
Neujahrsumtrunk mit uns auf das neue Jahr anzustoßen und vielleicht
unser Glücksschweinchen Enrico zu streicheln." so Sautner
abschließend. Das Team der PFOTENHILFE wünscht allen Tierfreunden
einen guten und vor allem tierfreundlichen Rutsch in ein gesundes und
schönes neues Jahr.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PFH

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