- 25.11.2014, 14:51:30
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Wiener Budget 2015 - SP-Valentin/Czernohorszky: Stadtökologie ist in vernünftiger Balance
ÖVP wie immer hinten nach - FPÖ will unter Vorwand des Artenschutzes Bauvorhaben verhindern
Utl.: ÖVP wie immer hinten nach - FPÖ will unter Vorwand des
Artenschutzes Bauvorhaben verhindern =
Wien (OTS/SPW-K) - "Im neuen Stadtentwicklungsplan haben wir darauf
geachtet, dass die Stadt noch grüner werden soll. Wir wollen darauf
achten, dass nicht auf Kosten der Umwelt, sondern unter
Rücksichtnahme der Umwelt gebaut wird - keine Selbstverständlichkeit
für viele Städte in Zeiten der Krise", so Gemeinderat und
SP-Umweltsprecher Erich Valentin.
"Dass das Umweltressort mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
hervorragende Arbeit leistet beweist der enorme Zuzug nach Wien. Über
25.000 Menschen entscheiden sich jährlich nach Wien zu ziehen - in
eine Stadt die Chancen bietet und darüber hinaus ästhetisch und schön
ist. 97 Prozent aller Wienerinnen und Wiener können es sich nicht
vorstellen, in einer anderen Stadt zu leben. Das ist ein tolles
Kompliment und Zeugnis, ausgestellt von der Bevölkerung, denn in eine
hässliche Stadt zieht ja niemand", so Valentin.
"Insgesamt drei Rechungsabschluss- und Budget-Voranschlags-Debatten
im Wiener Gemeinderat überstand mittlerweile die Ziesel im 21.
Bezirk. Mittlerweile sieht jede und jeder ein, dass Ihnen nicht das
Wohl der kleinen Tiere, sondern die Ablehnung gegenüber dem
Bauprojekt selbst im Vordergrund steht. Seien Sie sicher, uns ist
Natur- und Artenschutz sehr wichtig - ebenso wichtig ist allerdings
der Bau neuer leistbarer Wohnungen für Wienerinnen und Wiener", so
der SP-Gemeinderat in Richtung FPÖ. Zum Lachen ist aus Sicht
Valentins die Forderung der ÖVP nach einer qualitativen Erfassung von
Hundebissen. "Was genau meint Frau Holdhaus damit - wie tief sich die
Zähne des Pitbulls in die Knochen bohren - wie viel Blut geflossen
ist? Ich darf Sie aufklären: Es wurde eine Liste mit Hunderassen, die
als besonders gefährlich eingestuft wurden, erstellt. Selbst bei
diesen Hunden auf der Liste gibt es einen Rückgang der Hundebisse um
über 60 Prozent. Bei allen anderen Hunden, die nicht auf der Liste
angeführt sind wurden die Hundebisse ebenfalls um 50 Prozent
reduziert. Sollten Sie diese - bereits bestehende Liste - meinen, so
können wir mit großem Erfolg vermelden, dass Ihre Forderung längst
erfüllt wurde", schließt Valentin.
"Smart-City" bedeutet ökologische, ökonomische und soziale
Nachhaltigkeit
"Umweltpolitik muss weltverändernd gestaltet sein und über den
Tellerrand blicken. Tut sie das nicht, so ist es nur Verwaltung",
stellte SP-Gemeinderat Jürgen Czernohosrszky in der heutigen
Budgetdebatte klar. Ein wesentlicher Teil nachhaltiger Umweltpolitik
stellt für Czernohorszky das "Smart-City"-Konzept dar. "Das bedeutet,
den Verkehr für alle Teilnehmer sinnvoll zu organisieren und Städte
im Sinne einer ökologischen, ökonomischen und sozialen und
nachhaltigen Nutzung zu konzipieren. Smart-City bedeutet
weiterzudenken um großen Probleme, wie dem Klimawandel,
entgegenwirken zu können", sagte Czernohorszky.
Das Problem des Klimawandels kristallisiere sich in den Städten der
Welt: "2008 lebten 50 Prozent aller Menschen in Städten - Tendenz
steigend. Deshalb ist es besonders wichtig, in den großen
Ballungsräumen anzusetzen und unter dem Begriff der Nachhaltigkeit zu
agieren. Dazu sind heute Investitionen notwendig, damit unsere Kinder
morgen nicht dafür bezahlen müssen."
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