- 20.11.2014, 10:10:19
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Frasl/Traschkowitsch/Brunner zum Transgender Day of Remembrance: Gemeinsam der Opfer gedenken
Mit Information und Aufklärung Ängsten und Vorurteilen entgegenwirken
Utl.: Mit Information und Aufklärung Ängsten und Vorurteilen
entgegenwirken =
Wien (OTS/SK) - Heute, am 20. November, wird weltweit der vielen
verletzten und ermordeten Trans*Personen gedacht. Seit 1999 gibt es
diesen internationalen Gedenktag, und er ist noch immer so nötig wie
vor 15 Jahren. "Auch heute noch werden in vielen Ländern Menschen
wegen ihrer Geschlechtsidentität, ihrer sexuellen Orientierung oder
einfach deswegen verfolgt, weil sie nicht in das sogenannte
'Normschema' passen", sagten Angelika Frasl, stellvertretende Bundes-
und Wiener Landesvorsitzende und Transgenderbeauftragte, Peter
Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der
Sozialdemokratischen LSBTI-Organisation SoHo und Andrea Brunner,
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin heute, Donnerstag, gegenüber dem
SPÖ Pressedienst. ****
"Zwar haben Homosexuelle und Trans*Personen in Österreich in den
letzten Jahren sehr viel erreicht, aber auch hierzulande ist noch
nicht alles so wie es eigentlich sein müsste", betont Traschkowitsch.
Vieles müsse noch verbessert werden, damit alle Menschen ihr Leben in
Frieden leben und so gestalten können wie sie es für sich selbst als
richtig empfinden. Andrea Brunner versichert, dass die
Frauenorganisation stets auf Seiten der Betroffenen dafür eintreten
wird, dass deren Rechte geachtet und ausgebaut werden und dass alle
noch bestehenden Diskriminierungen beseitigt werden.
Nicht nur im rechtlichen und medizinischen Bereich sollen Maßnahmen
erfolgen, auch in der Gesellschaft muss dafür gesorgt werden, dass
gleichgeschlechtlich liebende Menschen und Trans*Personen nicht mehr
zum Ziel von Spott oder Aggressionen werden. "Noch immer kommt es zu
verbalen und oftmals auch körperlichen An- und Übergriffen", betont
Frasl. "Mit guter Information können wir Ängsten und Vorurteilen am
besten entgegenwirken."
"Aufklärung, Sichtbarkeit und Rechtssicherheit sind unabdingbar.
Geschlechtliche Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht. Viele haben
unsägliches Leid erfahren oder sogar ihr Leben verloren, weil sie ihr
Recht für sich geltend gemacht haben. Menschenrechtsverletzungen
gegenüber LSBTI-Personen müssen klar benannt werden", so Frasl,
Traschkowitsch und Brunner abschließend. (Schluss) bj/mp
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