- 14.11.2014, 09:24:41
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Europäisches Netzwerk gegen Homophobie tagt in Wien
Frauenberger begrüßt VertreterInnen von 13 europäischen "Rainbow Cities"
Utl.: Frauenberger begrüßt VertreterInnen von 13 europäischen
"Rainbow Cities" =
Wien (OTS) - Die für Antidiskriminierung zuständige Stadträtin Sandra
Frauenberger begrüßte gestern Donnerstag VertreterInnen von 13
europäischen Städten, die sich im Wiener Rathaus zu einem zweitägigen
Arbeitstreffen eingefunden haben. Viele deutsche und niederländische
Städte, aber auch Bergen, Ljubljana, Turin und Madrid werden
vertreten sein.
Erfreut betont Stadträtin Sandra Frauenberger: "Ich bin sehr
stolz, dass es uns gelungen ist, das erste Arbeitstreffen des Rainbow
Cities Netzwerkes nach Wien zu holen. Immerhin betreibt die Stadt
Wien seit 16 Jahren mit Unterstützung der Wiener
Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender
Lebensweisen 'Amtliche Buntmachung'. Wir brauchen aber internationale
Solidarität im Kampf gegen Homophobie und Transphobie, denn zusammen
sind wir stärker."
Das "Rainbow Cities Netzwerk" hat sich 2013 anlässlich des
Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) in
Den Haag gegründet. Ziele dieser Vernetzung sind, kommunale Ansätze
in der Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit für Lesben,
Schwule, Transgenderpersonen und intersexuelle Menschen
auszutauschen, gemeinsame Strategien für eine lokale
Antidiskriminierungsarbeit zu entwickeln und durch den
internationalen Austausch zusätzliche Impulse für den Einsatz für die
rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung in den einzelnen
Regenbogenstädten zu setzen.
Die Stadt Wien als Regenbogenhauptstadt Österreichs hat in vielen
Bereichen für Lesben, Schwule und Transgenderpersonen
richtungsweisende Gleichbehandlungsmaßnahmen umgesetzt. Die
Eintragung von PartnerInnenschaften war in Wien von der ersten Stunde
an in den Standesämtern möglich, Transgenderpersonen brauchen für die
Personenstandsänderung nur ein Gutachten präsentieren, im Wiener
Antidiskriminierungsgesetz sind alle Diskriminierungsgründe gleich
gut geschützt, gleichgeschlechtliche Paare können schon seit über 15
Jahren in Wien gemeinsam für ein Pflegekind sorgen. Frauenberger in
ihrer Begrüßung abschließend: "In Wien konnten wir im eigenen
Wirkungsbereich alle Ungleichbehandlungen von Lesben, Schwulen und
Transgenderpersonen abbauen. Jetzt müssen wir uns dafür einsetzen,
dass wir auf österreichischer und europäischer Seite völlige
Gleichstellung erreichen."
Bildmaterial steht in Kürze zur Verfügung unter
www.wien.gv.at/pressebilder. (Schluss)grs
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