Juraczka: Rot-Grün am Horror-Trip

Enteignungen und Leerstandsabgabe sind kommunistische Planwirtschaft

Wien (OTS) - "25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer feiert der "Realsozialismus" im rot-grünen Wien wieder ein trauriges Comeback. Wenn etwa Christoph Chorherr Enteignungen als legitimes Mittel ansieht, um Grundstücksflächen für den Wohnbedarf zu gewinnen, dann stellt das sogar für die links-linken Wiener Grünen eine neue Dimension dar", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in Reaktion auf das Interview von Christoph Chorherr in der aktuellen Ausgabe des "Falter".

Manfred Juraczka: "Bei so viel Kreativität will natürlich auch die Junge Generation der SPÖ nicht zurückstehen, und spricht sich jetzt für eine Leerstandsabgabe aus, sobald eine Wohnung länger als sechs Monate leer steht. Dass Bürgermeister Häupl diese "Enteignungsphantasien" für einen vernünftigen Vorschlag hält überrascht nicht nur die ÖVP Wien, sondern offenbar auch den zuständigen Wohnbaustadtrat."

Noch im August 2014 hat Michael Ludwig diese über seinen Sprecher in der Kronen Zeitung eindeutig abgelehnt: "Die Leerstandsrate liegt bei 3%. Das ist ein gesunder Wert. Wer soll die Abgabe einheben, wer die Meldepflicht kontrollieren? Das sind Kosten und bürokratischer Aufwand."

"Wenn Rot-Grün nicht einmal mehr vor Enteignungen zurückschreckt, begibt sich Wien auf das Niveau einen "Volksrepublik". Wer soll gerade aus dem privaten Bereich dann noch die dringend notwendigen Investitionen tätigen? Wir brauchen Anreize für Eigentumsbildung in dieser Stadt, anstatt mit Planwirtschaft von vorgestern den Wohnungs-und Wirtschaftsstandort Wien komplett zu ruinieren", so Juraczka abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001