- 06.11.2014, 12:50:17
- /
- OTS0161 OTW0161
FPÖ-Donaustadt: SPÖ-Nevrivy macht Sonder-BV zur Farce und verhöhnt anwesende Bürger
SPÖ-Niveau jenseits von Gut und Böse
Utl.: SPÖ-Niveau jenseits von Gut und Böse =
Wien (OTS) - "Elastisch wie beim Limbo-Wettberwerb tänzelte
SPÖ-Bezirksvorsteher Nevrivy gestern unter der Tiefstniveaulatte
hindurch, seine Darbietung in der von der FPÖ verlangten
Sondersitzung der Bezirksvertretung war dermaßen entwürdigend, dass
sich sogar anwesende Genossen vor Scham krümmten", berichten die
FPÖ-Landtagsabgeordneten Toni Mahdalik und Mag.Dr. Alfred Wansch
sowie Klubobmann DI Andreas Dvorak im Namen der FPÖ-Donaustadt.
Niemals hätten sich SPÖ-Bezirksvorsteher vom Format eines Norbert
Scheed oder Franz-Karl Effenberg dazu hergegeben, die Mandatare und
über 50 erschienenen Bürger von verschiedenen Initiativen mit einer
insgesamt zweistündigen Vorlesung aus bunten Rathaus-Broschüren
schwer zu brüskieren und deren berechtigte Einwände gegen rot-grüne
Flächenwidmungen für monströse Bauprojekte im 22. Bezirk mit Vorsatz
ins Lächerliche zu ziehen.
Erst massive Unmutsäußerungen des ob der peinlich-provokanten
Vorstellung des Bezirksvorstehers maßlos verärgerten Publikums
konnten die oft ungelenk vorgetragenen Jubelphrasen über die
Segnungen der SPÖ-Politik im 22. Bezirk stoppen. Die halbstündige
Sitzungsunterbrechung durch den erneut überforderten Vorsitzenden hat
wahrscheinlich verhindert, dass Nevrivy auch noch alle Straßen- und
Gassennamen Donaustadts sowie die Wetterbericht vom 1. Mai vorliest
und die 100-jährigen Geburtstage des letzten Jahrzehnts noch einmal
Revue passieren lässt.
Frei nach dem Motto "Unbewaffnet und unbedarft" agierte der neue und
politisch doch schon ausrangiert wirkende Ex-Parteisekretär wie ein
Apparatschik reinsten Wassers und ließ nach seinen gelangweilt vom
Blatt abgelesenen Worthülsen über Gott und die Welt auch noch
weisungsgebundene Beamte aus vier Magistratsabteilungen (MA-18,
MA-21, MA-23 und MA-49) aufmarschieren, welche die Mandatare und
Zuhörer weitere 45 Minuten mit Stehsätzen belästigen und nach allen
Regeln der Kunst langweilen mussten.
Nach einer 15-minütigen Zusammenfassung des Geschwafels durch - zu
aller Überraschung - den Bezirksvorsteher und Wortmeldungen der
Fraktionen konnte doch schon gegen 21.25 Uhr und somit fast 5 1/2
Stunden nach Beginn zum eigentlichen Sinn und Zweck der Sondersitzung
im Interesse der anwesenden Bürgerinitiativen geschritten werden.
Jene im Namen zehntausender Betroffener von Flächenwidmungen für
monströse Bauprojekte in gewachsenen Siedlungsgebieten von der FPÖ
eingebrachten Anträge und Resolutionen waren dann auch deshalb in
einer Stunde abgehandelt, weil die SPÖ inhaltlich nichts beitragen
konnte oder wollte und die Grünen wieder im Liegen umgefallen sind.
Der im Wiener Gemeinderat als "Messer-Ernstl" bekannt gewordene
Scheed-Nachfolger hat mit seinem niveaubefreiten Auftritt die Würde
der Donaustädter Bezirksvertretung schwer verletzt, die Bevölkerung
vor den Kopf gestoßen und nicht zuletzt sich und das hohe Amt des
Bezirksvorstehers massiv beschädigt. "Weder FPÖ noch Bürger werden
sich durch solch billige Provokationen aufhalten lassen und weiter
für einen lebenswerten 22. Bezirk kämpfen statt die Interessen
finanzkräftiger Immobilien-Entwickler zu vertreten" halten die
FPÖ-Mandatare abschließend fest. (Schluss)fei/tl
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW






