• 22.10.2014, 12:06:38
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Schneeberger: Neue NÖ Bauordnung macht das Bauen und damit das Wohnen für unsere Familien günstiger

Neben dem Beschluss der neuen Bauvorschriften wird auch ein Vorstoß gegen Ausufern der Normenvorschriften unternommen, um Kosten zu senken

Utl.: Neben dem Beschluss der neuen Bauvorschriften wird auch ein
Vorstoß gegen Ausufern der Normenvorschriften unternommen, um
Kosten zu senken =

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Die neue NÖ Bauordnung macht das Bauen und
damit auch das Wohnen für unsere Familien günstiger. Daher freue ich
mich, dass das Gesetz in der morgigen Sitzung beschlossen wird und es
mit 1. Februar 2015 in Kraft treten kann", erklärt VP-Klubobmann
LAbg. Mag. Klaus Schneeberger vor der morgigen Landtagssitzung. "Mit
der neuen NÖ Bauordnung kommt es zu Verwaltungsvereinfachungen, der
Möglichkeit für schnellere Abwicklung der Verfahren und zu
Erleichterungen sowie Kostenersparnissen für die Bürgerinnen und
Bürger. Damit wird das Wohnen für unsere Familien günstiger. Außerdem
ist es uns ist es gelungen, dass es trotz Senkung der Baukosten zu
keiner Verschlechterung der qualitativen Vorgaben kommt", hält der
VP-Klubobmann fest.

Mit dem morgigen Beschluss wird gesellschaftspolitisch
klargestellt, dass Kinderlärm keine schädliche Emission ist. "Bei uns
in Niederösterreich kann es nicht sein, dass Kinderlärm als
schädlicher Störfaktor gilt. Denn Kinderlärm ist für mich
Zukunftsmusik, " so Klubobmann Schneeberger.

Weitere wichtige Punkte der neuen NÖ Bauordnung sind die
Neuregelung für die Errichtung von Notkaminen oder die Lösungen rund
um die Barrierefreiheit. Schneeberger: "Künftig sind Notkamine bei
Wohnhausanlagen nicht mehr verpflichtend vorgeschrieben. Anstelle
dessen können günstigere Alternativen umgesetzt werden. In Summe kann
das eine monatliche Ersparnis von bis zu 40 Euro pro Wohnung ergeben.
Das sind immerhin bis zu zehn Prozent der durchschnittlichen
Wohnkosten. In Sachen Barrierefreiheit muss künftig der
Eingangsbereich in Häusern mit mehr als zwei Wohnungen auf alle Fälle
barrierefrei sein und in den Wohnungen der Sanitärbereich so
anpassbar sein, dass man ihn bei Bedarf mit wenig Aufwand
barrierefrei machen kann. Außerdem müssen die Türen mindestens 80cm
breit sein und die Gänge eine Breite von 120 Zentimetern aufweisen."
Die Gemeinden erhalten mehr Spielraum bei der Anzahl der PKW- oder
Fahrradabstellplätze: "Denn gerade was PKW- oder Fahrradstellplätze
betrifft sind wir uns sicher, dass die Gemeinden die Situation vor
Ort am besten kennen", so der VP-Klubobmann. Durch einen
Resolutionsantrag will man auch ein Ausufern bei den
Normenvorschriften verhindern: "Wir sind nicht gegen Normen, wir
wollen jedoch eine Überreglementierung verhindern. Damit können
Kosten eingespart werden."

"Breitband stärkt Regionen"

In einer Aktuellen Stunde, die von der VP beantragt wurde, wird
der Ausbau des Breitbands in Niederösterreich behandelt. "Wir
wissen, dass durch den Ausbau der Glasfaserbreitbandversorgung ein
wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Regionen gesetzt wird. Denn
nicht nur Unternehmen profitieren von einem raschen Internet, auch
viele Familien haben Vorteile davon. Daher haben wir ein Modell
erarbeitet, das vorsieht, dass die Glasfaser-Infrastruktur durch die
öffentliche Hand - sprich Land und Gemeinden - errichtet wird und
diese dann nach Ausschreibung an einen neutralen Netzbetreiber
vermietet", hält Schneeberger fest.

In einer zweiten Aktuellen Stunde kommt die Situation der
Flüchtlinge in den NÖ Gemeinden zur Sprache. "Hier dürfen unsere
Gemeinden nicht überfordert werden, sondern es muss eine faire
Partnerschaft zwischen Bund, Land und den Gemeinden geben. Nur wenn
man offen mit dem Thema umgeht sowie die Sorgen und Bedenken der
Menschen ernst nimmt, kann das Miteinander funktionieren", so der
VP-Klubobmann. "Außerdem müssen endlich die anderen Bundesländer
aktiv sein, damit die Hauptlast der Flüchtlinge nicht auf
Niederösterreich bzw. Wien liegt. Zwar haben nun alle Bundesländer
versprochen, die Quote zu erfüllen, doch wir werden sie an ihren
Taten messen", erklärt VP-Schneeberger. Auch die Europäische Union
darf hier nicht außen vor gelassen werden: "Hier muss endlich für
eine faire Verteilung der Flüchtlingsbetreuung innerhalb der Union
gesorgt werden."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NNV

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