- 14.10.2014, 16:13:02
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UN-Studie räumt mit falschen Mythen über Umweltverschmutzung bei Dieselfahrzeugen auf
Wien (OTS) - In Bezug auf die heutigen irreführenden Aussagen des VCÖ
betreffend der Gesundheitsschädlichkeit von Dieselfahrzeugen verweist
die österreichische Automobilwirtschaft mit Nachdruck auf eine
aktuelle Studie der UNECE (UN Wirtschaftskommission für Europa), in
der die Emission von krebserregenden Partikeln untersucht und nach
ihren Verursachern aufgeschlüsselt wird.
Die UNECE stellt unwiderruflich fest, dass nur etwa 15 Prozent der
innerhalb Europas verursachten schädlichen Partikelemissionen auf den
Straßenverkehr zurückzuführen sind und "...die Behauptung,
dieselbetriebene Straßenfahrzeuge wären der Grund für ein steigendes
Risiko von Lungenkrebs, irreführend ist." In der Zusammenfassung der
Studie wird geschlossen: "Aus diesem Grund muß die Darstellung, daß
Lungenkrebs hauptsächlich von Dieselabgasen aus dem Straßenverkehr
verursacht wird, dringend revidiert werden."
Den größten Anteil an der Verursachung der gesundheitsgefährdenden
Partikel haben mit bis zu über 50 Prozent Haushalte, Gewerbe und
Heizanlagen. Dieser Bereich kann auch als einziger im beobachteten
Zeitraum seit 1990 keinen signifikanten Rückgang verzeichnen, bei den
Partikeln PM10 ist sogar ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Alle
anderen Verursacher, etwa Industrie, Abfallwirtschaft oder
Energieproduktion haben im selben Zeitraum nachhaltige Reduzierungen
ihrer Emissionen erreicht. Ebenso der Straßenverkehr, dessen
Partikelemissionen trotz Ansteigens des Dieselanteils und des
Verkehrsaufkommens um bis zu 42,9 Prozent gesenkt wurden. So hält
auch die Studie der UNECE fest, dass der Verkehrssektor der am besten
regulierte und am intensivsten mit Maßnahmen zur Partikelreduktion
bedachte Bereich ist.
Dr. Felix Clary, Vorsitzender des Verbandes der Automobilimporteure:
"Die Tatsache, dass der Straßenverkehr nun definitiv nicht länger als
der große Schuldige für gesundheitsschädliche Partikelemissionen
dargestellt werden kann, macht den Blick auf die anderen, wirklich
großen Emittenten frei. Die Konzentration auf den Straßenverkehr hat
die Automobilwirtschaft zum Klassenbesten in Sachen
Emissionsbekämpfung gemacht. Jetzt müssen die anderen Bereiche
dringend nachziehen."
Den weiteren Schlüssen der Studie folgend bekennt sich die
Automobilwirtschaft auch weiterhin zur fortgesetzten Reduzierung der
Partikelemissionen. Dazu wird auf die positiven Streuungseffekte
durch Erfahrungen und Technik aus dem Automobilsektor für andere
Bereiche verwiesen. Landwirtschaftsmaschinen, treibstoffbetriebene
Generatoren aber etwa auch Dieselmotoren für die Bahn oder den
Schiffsverkehr können vom Vorsprung der Verbrennungstechnik im
Automobilbereich profitieren.
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