- 25.09.2014, 12:21:04
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Wr. Gemeinderat: SP-Stürzenbecher/Berger-Krotsch ad Gebühren: Hohe Versorgungsqualität in Wien sichergestellt
Falsche Zahlen von "Wirtschaftspartei" ÖVP verwunderlich
Utl.: Falsche Zahlen von "Wirtschaftspartei" ÖVP verwunderlich =
Wien (OTS/SPW-K) - "Die Gebühren in Wien sind so niedrig wie möglich
und so hoch wie unbedingt notwendig, um das Leistungsniveau und die
Lebensqualität zu halten und das ist gut so", erläuterte
SP-Gemeinderat Kurt Stürzenbecher in der heutigen aktuellen Stunde im
Wr. Gemeinderat. "Die Kostendeckung für die Stadt liegt bei Bädern
beispielsweise bei 16 % , bei Büchereien bei 8 % und bei Sporthallen
gar nur bei 4 %. Der Vorwurf, die Stadt würde sich also bei den
BürgerInnen bereichern ist schlicht haltlos!", so Stürzenbecher in
Richtung Opposition.
Der Wiener ÖVP attestierte die SP-Gemeinderätin Nicole
Berger-Krotsch eine selektive Wahrnehmung: "Es ist widersprüchlich,
dass die sich selbst ausgerufene Wirtschaftspartei, ÖVP, falsch
berechnete Zahlen und Daten präsentiert. Herr Kollege Juraczka, ihre
ÖVP-Gebühren-Märchen werden nicht richtiger, wenn sie diese immer
wiederholen", so die Politkerin in Richtung ÖVP.
Verwundert reagierte auch Kurt Stürzenbecher auf die Berechnungen
der Opposition, die Inflationsraten nicht mit einbeziehen und
Energiekosten und Gebühren miteinander vermengen: "Das ist nicht
zulässig. Als Kommune hat man relativ wenig Einfluss auf die
Energiekosten, die quasi weltwirtschaftlich vorgegeben werden. Wir
machen in Wien weiterhin unsere seriöse Politik. Wenn man korrekt
rechnet, ist eine durchschnittliche Familie in den letzten Jahren
sogar entlastet worden!", so Stürzenbecher.
"FPÖ und ÖVP sehen nur die Gebührenanpassungen, vergessen aber,
was wir für die Entlastung der Wienerinnen und Wiener tun. Mit dem
Gratiskindergarten haben wir schon einen entscheidenden Schritt
gesetzt. Auch im internationalen Vergleich stehen wir sehr gut da und
scheuen diesen nicht. Moderate Anpassungen sind einfach notwendig.
Wir haben einen hohen Standard und sehen es als unsere Aufgabe, die
hohe Versorgungsqualität sicherzustellen", so Berger-Krotsch
abschließend.
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