• 23.09.2014, 14:50:25
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Österreichische Unternehmen präsentieren sich in Rumänien

Der Austrian Showcase Infrastruktur - Lärmschutz sucht nach innovativen Wegen, das rumänische Verkehrsnetz weiter auszubauen.

Utl.: Der Austrian Showcase Infrastruktur - Lärmschutz sucht nach
innovativen Wegen, das rumänische Verkehrsnetz weiter
auszubauen. =

Wien (OTS/PWK619) - Diese Woche (23./24. September) findet in
Bukarest der Austria Showcase Infrastruktur - Lärmschutz statt. Das
AußenwirtschaftsCenter Bukarest der Wirtschaftskammer Österreich
(WKÖ) organisiert die Veranstaltung. "Der Austria Showcase
Infrastruktur - Lärmschutz soll als Vernetzungs- und
Informationsmöglichkeit für österreichische und rumänische Betriebe
und Experten zu den Themen Verkehrsinfrastrukturausbau und Lärmschutz
dienen", so Rudolf Lukavsky, österreichischer Wirtschaftsdelegierter
in Rumänien

Sechs österreichische Unternehmen nehmen an dieser Veranstaltung
teil. Sie haben die Gelegenheit sich Vertretern des
Transportministeriums, der rumänischen Eisenbahn (CFR) und der
Autobahngesellschaft CNADNR, sowie über 40 Vertretern von lokalen
Bauunternehmen, Planern und Montageunternehmen zu präsentieren und
anschließend mögliche Projekte und Kooperationen zu besprechen.

Rumänien kommt im Bereich der Verkehrsinfrastruktur in Schwung.
Zwar sind erst 682 km Autobahnen fertiggestellt, dafür sind über 900
km Autobahnen geplant oder bereits in Bau. Im Bereich Schienenverkehr
sind vor allem Sanierungen und Rehabilitierungen geplant. Die
Finanzierung erfolgt zu einem großen Teil über EU-Strukturfonds, bei
deren Abrufung die rumänische Regierung mittlerweile Erfahrung und
Routine hat. "Knapp EUR 40 Mrd. stehen Rumänien für die
Finanzierungsperiode 2014-2020 zur Verfügung, davon sind EUR 6,8 Mrd.
für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur vorgesehen", so Lukavsky.

Im Bereich Lärmschutz besteht besonders viel Nachholbedarf.
Lediglich 32 km des Autobahnnetzes sind mit Lärmschutzwänden
ausgestattet. Lukavsky: "Mit unserem Austria Showcase Infrastruktur -
Lärmschutz wollen wir einerseits natürlich österreichische
Unternehmen mit lokalen Unternehmen und Behörden in Verbindung
bringen, aber auch die lokalen Experten zum Thema Lärmschutz
sensibilisieren und auf dessen Relevanz, vor allem bei Projekten mit
Finanzierung aus EU Strukturfonds, hinweisen."

Österreich ist mit 18,5% des Gesamtvolumens Rumäniens,
zweitgrößter Investor in Rumänien. Die österreichischen Exporte nach
Rumänien verzeichneten im ersten Halbjahr 2014 einen geringen
Rückgang von -3. 6%, während die Importe aus Rumänien um 11.7%
stiegen. Dies zeigt, dass die rumänische Wirtschaft zunehmend
konkurrenzfähig am europäischen Markt wird, nicht zuletzt auch
aufgrund der österreichischen Investitionen. (EP)

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