• 14.09.2014, 16:30:47
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WirtschaftsBlatt: "Eiszeit bei Fusionsgesprächen zwischen den Börsen Wien und Warschau"

Neuer Börsenchef in Warschau "analysiert alle Projekte", Wien will auf Standort nicht verzichten

Utl.: Neuer Börsenchef in Warschau "analysiert alle Projekte", Wien
will auf Standort nicht verzichten =

Wien (OTS) - Die einst noch für heuer angepeilte Fusion der Börsen
Wien und Warschau dürfte auf Eis liegen. Das berichtet das
WirtschaftsBlatt in seiner Montags-Ausgabe. Auf beiden Seiten will
man zwar weder Gerüchte um einen Abbruch bestätigen, aber es gibt
auch keine explizite Bestätigung von Gesprächen.

Aus Polen, wo man sich zu dem Thema in der Vergangenheit sehr
ambitioniert geäußert hatte, wird eine deutliche Abkühlung
signalisiert: Pawel Tamborski, seit Juli neuer Chef der Börse
Warschau, "analysiere alle Projekte", sagte ein Sprecher dem
WirtschaftsBlatt. Eine Entscheidung solle bis Ende des Monats
getroffen werden.

"Seit unsere Gespräche laufen, hat sich der polnische Markt deutlich
verändert. Das muss bei einer allfälligen Kooperation natürlich
Berücksichtigung finden", sagte Börsenvorstand Michael Buhl. "Wir
führen aber gerne weitere Gespräche und schauen, was die polnischen
Kollegen anbieten", so Buhl zum WirtschaftsBlatt. Die Wiener sehen
ihre Verhandlungsmacht gestärkt, weil der polnische Handelsplatz
zuletzt durch eine Reform beim Pensionssparen stark in
Mitleidenschaft gezogen wurde. Zentraler Streitpunkt im Fall eines
Zusammenschlusses ist der Hauptsitz: Man sehe sich eine mögliche
Kooperation unter dem Gesichtspunkt der Standortfrage "ganz genau
an", sagte Buhl.

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