• 13.08.2014, 14:05:50
  • /
  • OTS0098 OTW0098

Österreicher auf Solidaritätsreise in Israel

Delegation der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) besucht die Bewohner in Städten und Dörfern entlang des Gazastreifens, die seit 14 Jahren terrorisiert werden.

Utl.: Delegation der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) besucht die
Bewohner in Städten und Dörfern entlang des Gazastreifens, die
seit 14 Jahren terrorisiert werden. =

Wien (OTS) - Mit IKG-Präsident Oskar Deutsch an der Spitze besuchte
eine zehnköpfige Gruppe aus Österreich den Süden Israels, der seit
bereits 14 Jahren von Hamas und ähnlichen Terrororganisationen im
Gazastreifen beschossen wird. Besucht wurden unter anderem verwundete
Zivilisten und Soldaten im Barzilai Medical Center in Ashkelon, eine
Iron Dome-Anlage im Osten der Stadt, die rund 500.000 Menschen
beschützen soll. Holocaust-Überlebende in Kfar Maimon, die nach 1945
nach Israel gingen, die Wüste fruchtbar machten und sich hier eine
selbstbestimmte Existenz aufbauten sowie Soldaten, die die
Bevölkerung vor Angreifern aus den Tunnels der Hamas beschützen soll
wurde am Dienstag ebenso Solidarität ausgedrückt.

"Israel ist ein Garant für das Fortbestehen des Judentums. Dieses
pluralistische Land verteidigt die humanistischen Werte westlicher
Demokratien. Im Gazastreifen steht der israelischen Armee ein
Terrorregime gegenüber, die ihre eigene Bevölkerung unterdrückt und
in den Tod schickt. Millionen von Israelis zeigen wir, dass wir
hinter ihnen stehen und danken ihnen - als Juden und als
Österreicher", erklärt Oskar Deutsch am Mittwoch die Beweggründe für
die Solidaritätsreise.

Die Befreiung des Gazastreifens vom Hamas-Terror sei vor allem der
Bevölkerung des Gazastreifens zu wünschen.

Verletzten Soldaten im Barzilai Medical Center in Ashkelon dankten
auch Charlotte Herman, Präsidentin der IKG Linz und Ariel Muzicant,
Vizepräsident des European Jewish Congress (EJC), für ihren Einsatz
für die Sicherheit und Freiheit der Menschen. "Ihr kämpft einen Kampf
für die freie Welt. Wir danken euch dafür", sagte Deutsch.

"Wir kamen nach Israel, um den Menschen unseren Dank zu zeigen. Was
wir bekamen, ist ihre Solidarität. Der Staat Israel schützt und
verteidigt das Leben. Für Juden in Europa wird die Lage zunehmend
bedrohlich. Die Unterstützung einzelner Regierungen in
Sicherheitsfragen ist ein erster Schritt.", begrüßt Deutsch erste
Schritte im Kampf gegen Antisemitismus. Die Ankündigung der
österreichischen Bundesregierung, auch legislativ gegen Hetze
vorzugehen, wird ausdrücklich begrüßt. Es bedarf aber insbesondere
Anstrengungen der Verantwortlichen in den islamischen Gemeinden,
antiisraelische und antisemitische Hetze nicht nur nachträglich zu
verurteilen, sondern sie auch im Vorhinein zu verhindern.

In der Berichterstattung über den Krieg gegen die Hamas werden
wesentliche Fakten gerne außen vor gelassen oder falsch
wiedergegeben. Tatsache ist, dass seit 14 Jahren Raketen auf Israel
geschossen werden. Tatsache ist auch, dass es keine einzige Siedlung
in Gaza gibt. 2005 wurden die letzten Siedlungen aufgelöst. Seither
wurden mehr als 15.000 Raketen auf Israel gefeuert. Auch aus
Steuermitteln finanzierte Hilfe für Gaza wird in den Bau für Tunnels
gesteckt, die fragwürdige Rolle und Leichtfertigkeit von UNO und EU
bei Verteilung dieser Mittel muss aufgeklärt werden.

Oskar Deutsch
Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde

Pressefotos auf Anfrage honorarfrei erhältlich.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | IKG

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel