• 07.08.2014, 13:02:39
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FP-Strache: Ausländerklassen sind bereits Realität!

Wiener Schulen haben Integrationsproblem

Utl.: Wiener Schulen haben Integrationsproblem =

Wien (OTS/fpd) - Schulklassen mit einem Ausländeranteil von 100
Prozent sind in Wien längst keine Utopie mehr, so der freiheitliche
Landesparteiobmann, NAbg. Heinz-Christian Strache. "Wenn die
rot-grüne Stadtregierung glaubt, dass Integration so funktioniert,
nämlich dass in Klassen mit 25 Schülern nicht einer sitzt, der der
deutschen Sprache mächtig ist, dann werden hier die Augen vor der
Realität verschlossen." Auch Klassen mit nur einem oder zwei
Österreichern sind keine Seltenheit mehr.

Schulklassen mit einem Ausländeranteil von maximal 25 Prozent sollen
in Wien das Ziel sein und nicht umgekehrt. "Es ist keiner Seite
geholfen, wenn das Gros der Schüler nicht Deutsch spricht sondern die
unterschiedlichsten Sprachen", so Strache. Einerseits bleibt dadurch
die Fortbildung der Schüler auf der Strecke, andererseits kommt es zu
einer Überforderung der Lehrer. "Wie sollen denn Klassen vernünftig
unterrichtet werden, wenn nicht einmal die Sprache der kleinste
gemeinsame Nenner ist", fragt der freiheitliche Bundesparteiobmann.

"Zuerst Deutsch, dann Schule ist einmal mehr eine unserer
Forderungen, die zum Wohle der Kinder, Lehrer und nicht zuletzt auch
der Eltern zu erfüllen wäre", macht Strache deutlich. Förderklassen,
in denen ausländische Kinder Deutsch lernen und Österreichische
Schüler mit Defiziten wie beispielsweise Legasthenie ebenfalls auf
Schulniveau gebracht werden, wären ein wichtiger Schritt in die
richtige Richtung.

Doch bis dato hat Bürgermeister Häupl konsequent den falschen Weg
eingeschlagen. So hat er etwa im Jahr 2010 laut über türkische
Schulen in Wien nachgedacht. "Anscheinend ist das der
leichtdurchschaubare Versuch des Bürgermeisters, Wähler aus der
türkischen Community zu ködern - auf Kosten der Schülerinnen und
Schüler", ist Strache überzeugt.

Während der Sprachen-Mix in Wiens Schulen einerseits die Integration
behindert statt fördert, führt er andererseits dazu, dass die
mangelnden Deutschkenntnisse sinnerfassendes Lesen, Schreiben und
Rechnen deutlich erschweren. "Das teilweise schlechte Abschneiden
österreichischer Schüler bei Tests wie PISA, TIMSS und PIRLS sollten
dafür eigentlich Beweis genug sein", schließt Strache, der von den
Verantwortlichen endlich vernünftige Maßnahmen fordert. (Schluss)

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