- 26.06.2014, 11:38:38
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Nächtigungsrückgang: ÖHV warnt vor Preissenkungen und Arbeitsplatzverlusten
Internationale Werbeoffensive gegen Nächtigungsrückgänge aus dem Ausland
Utl.: Internationale Werbeoffensive gegen Nächtigungsrückgänge aus
dem Ausland =
Wien (TP/OTS) - ÖHV: Im Mai fehlten in Österreich über 600.000
Gästenächtigungen aus dem Ausland. Dahinter steckt mehr als die
Verschiebung einiger Feiertage.
Unerwartet stark fallen die Nächtigungsrückgänge aus den
internationalen Märkten in Österreich aus. Die Verschiebung einiger
Feiertage lassen Michaela Reitterer und Mag. Gregor Hoch, die
Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), nicht
gelten: Pfingsten und Fronleichnam fielen auch in Österreich in den
Juni - und die Nächtigungen aus Österreich nahmen zu. Vielmehr
brauche es mehr internationale Tourismuswerbung, so der eindeutige
Befund. Hier liege der Schlüssel zu mehr Wertschöpfung, wie der
Tourismusbericht des Wirtschaftsministeriums bestätigt.
Österreich bleibt das beliebteste Reiseziel für Österreicher, im
Ausland muss mehr geworben werden.
Die Grafik finden Sie hier zum Download:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehvgrafik
Gute Werbung ist die beste Investition
Im Mai fehlten gegenüber dem Vorjahr 634.000 Nächtigungen aus dem
Ausland, mehr als im Burgenland und Vorarlberg zusammen verzeichnet
wurden. Seit Jahresbeginn fehlen 2,2 Mio. Nächtigungen. Besonders
schmerzhaft: der vom IHS beim ÖHV-Hotelierkongress prognostizierte
Rückgang auf dem wichtigen deutschen Markt. "Darauf hätte man
reagieren müssen", konstatiert Reitterer.
Jeder Euro für die ÖW bringt 2,5 x 110 Euro
Noch ist es nicht zu spät, doch jetzt sind rasche Maßnahmen
gefordert. "Sonst sinken auch Preise und Beschäftigung. Das können
wir uns nicht leisten", erklärt Hoch. Jeder Euro für die Österreich
Werbung bringt 2,5 Nächtigungen, pro Nächtigung geben Gäste im
Durchschnitt 110 Euro aus. Das Budget der Österreich Werbung, des
Flaggschiffs der heimischen Tourismuswirtschaft, sinkt aber real seit
15 Jahren, in Summe um ein Drittel. "Da wird auf dem Rücken der
Tourismusbetriebe und ihrer Mitarbeiter gespart. Wer glaubt, dass
sich das nicht auswirkt, irrt gewaltig", warnt Reitterer.
Internationale Tourismuswerbung forcieren, nicht zurückfahren
"Wer den Tourismus im Export, bei der Bewerbung und im Markenkern
vernachlässigt, setzt Arbeitsplätze im Tourismus aufs Spiel", warnt
Hoch. Die Nachfragelücken aus Deutschland, den Niederlanden, Russland
und Großbritannien müssen rasch gefüllt werden. Neben mehr Mitteln
für die Internationalisierung fordert die ÖHV Visa-Erleichterungen
und mehr Direktflüge in den arabischen Raum.
Der Tourismus, der Leistungsträger der österreichischen
Wirtschaft
Mit einem Plus von 4.000 Arbeitsplätzen hat der Tourismus im
Vorjahr mehr Jobs geschaffen als jede andere Branche. In den
vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl um 25 % (in der
Gesamtwirtschaft um 10 %). Österreichweit beschäftigt der Tourismus
230.000 Mitarbeiter. Die ÖHV vertritt als unabhängige
Interessenvertretung mehr als 1.250 Betriebe: ein Rekord. Mit rund
160.000 Betten haben ihre Mitglieder rund zwei Drittel der 4- und
5-Sterne-Betten Österreichs für ihre Gäste im Angebot. Pro Jahr
erwirtschaften die ÖHV-Betriebe etwa 3 Mrd. Euro, alle Tourismus- und
Freizeitbetriebe zusammen 15 % des Bruttoinlandsprodukts.
Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial finden Sie unter
www.oehv.at/presse
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