- 17.06.2014, 12:07:13
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ORF III am Mittwoch: Kriegsfolgenforscher Stefan Karner im "science.talk" und Robert Redford im Film "Havanna"
Außerdem: "kreuz und quer" auf der Suche nach dem Glück
Utl.:
Außerdem: "kreuz und quer" auf der Suche nach dem Glück =
Wien (OTS) - In zwei Folgen von "kreuz und quer" geht es am Mittwoch,
dem 18. Juni 2014, um die Suche nach dem Glück im Leben: Um 20.15 Uhr
steht Christian Schüllers Film "A bissele Glik" auf dem Programm, der
bei jüdischen Musikern aus drei Generationen der Frage nachgeht, was
genau in diesem in jüdischen Liedern gerne besungenen "bissele Glik"
steckt. In der nachfolgenden Diskussion ergründen der Philosoph
Wilhelm Schmid, der Psychologe und Theologe Peter Eicher und die
Publizistin Mariam Lau "Was braucht der Mensch zum Glück?" Im
"science.talk" ist um 21.50 Uhr der Kriegsfolgenforscher Stefan
Karner zu Gast bei Barbara Stöckl und beleuchtet die Folgen des
Ersten Weltkriegs für die moderne Kriegsführung und unser Verständnis
von Europa. Großes Hollywoodkino bietet danach um 22.25 Uhr der
"kult.film" mit Sydney Pollacks "Havanna" - ein Liebesdrama vor dem
Hintergrund der kubanischen Revolution mit Robert Redford und Lena
Olin.
Die Sendungen im Detail:
"kreuz und quer": "A bissele Glik" (20.15 Uhr) und Diskussion zum
Thema "Was braucht der Mensch zum Glück?" (20.50 Uhr)
Was genau steckt im "bissele Glik", das in jüdischen Liedern, oft zu
den rhythmischen Klängen der frommen Chassidim, so gerne besungen
wird? Der Film "A bissele Glik" von Christian Schüller sucht
Antworten auf diese Frage bei jüdischen Musikern aus drei
Generationen.
Was ist Glück - eine Illusion, ein Zufall, ein Resultat der
Tüchtigkeit, ein Resultat der Tugend, ein Geschenk Gottes? Darüber
diskutieren Wilhelm Schmid (Philosoph, Berlin), Peter Eicher
(Psychologe und Theologe, Paderborn) und Mariam Lau (Publizistin,
Berlin) unter der Leitung von Gerhard Schwarz.
"science.talk: Kriegsfolgenforscher Stefan Karner" (21.50 Uhr)
Im Gespräch mit Barbara Stöckl erläutert der Kriegsfolgenforscher
Stefan Karner die Kriegsgeschehnisse des Ersten Weltkriegs und die
darauffolgende Neuordnung Europas aus heutiger Sicht. Viele Jahre
lang habe man sich in der historischen Forschung über das vergangene
Jahrhundert vorwiegend mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Kommunismus
beschäftigt, meint Stefan Karner, Leiter des
Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgenforschung in Graz. Zum
100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs sei es nun an der Zeit, diese
militärische und menschliche Katastrophe und ihre Folgen ganz in den
Mittelpunkt der Forschung zu stellen.
"kult.film: Havanna" - kubanisches Casablanca mit Robert Redford
(22.25 Uhr)
Auf der Suche nach einem "großen Spiel" lernt Spieler Jack (Robert
Reford) im Kuba der fünfziger Jahre die attraktive Roberta (Lena
Olin) kennen und stößt durch sie auf ihren Mann Arturo (Raul Julia),
einen der Revolutionsführer. Nach und nach wird Jack durch sie in die
politischen Wirren vor der Machtübernahme Fidel Castros verwickelt.
Sydney Pollack kreierte 1990 in seiner siebenten Zusammenarbeit mit
Robert Redford ein packendes Liebesdrama und eine liebevolle
Rekonstruktion Havannas - bestes Hollywoodkino.
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