• 19.05.2014, 16:23:09
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  • OTS0232 OTW0232

OGR: Widersprüchliche Aussagen ändern nichts an Polizeigewalt.

Polizeieinsatz gegen antifaschistische Demonstrant_innen muss politische Konsequenzen haben

Utl.: Polizeieinsatz gegen antifaschistische Demonstrant_innen muss
politische Konsequenzen haben =

Wien (OTS) - Am Samstag, dem 17.5. organisierte die Offensive gegen
Rechts eine lautstarke antifaschistische Demonstration gegen den
geplanten Aufmarsch der rechtsextremen "Identitären". Es handelte
sich hierbei um den potentiell größten Aufmarsch rechtsextremer
Kräfte seit Jahren in Wien. Wir sind stolz, dass etwa 1000
AntifaschistInnen unserem Ruf folgten und die identitäre Demo in die
Seitengassen des 7. Bezirks verbannten. Die Wiener Polizei reagierte
auf das antifaschistische Engagement mit brutaler Gewalt. Über 900
PolizistInnen waren im Einsatz. Nach der Demonstration kam es zu
regelrechten Menschenjagden auf AntifaschistInnen. Im Zuge dieser
Gewaltausbrüche wurde einer Gewerkschafterin der Knöchel doppelt
gebrochen. Es wurden Minderjährige verhaftet, volljährige
Rechtsbeistände nicht zu ihnen gelassen.****

Die Offensive gegen Rechts wurde im Anschluss an die Kundgebung von
einer Frau kontaktiert. Sie berichtete, dass sie im Rahmen der
Übergriffe eine Fehlgeburt erlitt. Zu keinem Zeitpunkt bestanden
Gründe ihre Aussage von unserer Seite in Zweifel zu ziehen. Auch
andere AugenzeugInnen schickten uns Berichte, dass es in Zuge des
Polizeieinsatzes auf der Josefstätterstraße zu Übergriffen auf eine
Frau kam, die angab, schwanger zu sein. AugenzeugInnen geben an, dass
sie trotz ihrer Angaben niedergestoßen wurde. Daraufhin haben wir
versucht, ihr rechtlichen Beistand und psychologische Betreuung zu
organisieren. Von uns wurden keine Informationen an die Medien weiter
gegeben. Dennoch mussten wir nach den Bericht von derstandard.at
bestätigen, dass eine Betroffene sich bei uns gemeldet hat. Auch wenn
dieser Fall von unserer Seite nicht geklärt werden kann, gibt es
zahlreiche Berichte, die den unverhältnissmäßigen Polizeieinsatz
bestätigen. Unter anderem wurde eine Gewerkschaftsaktivistin beim
Versuch ihrer Tochter zu helfen von der Polizei niedergerissen,
woraufhin sie sich einen doppelten Knöchelbruch zuzog. Sie wurde noch
am selben Abend operiert. (Schluss)

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