• 14.04.2014, 09:32:43
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Noch immer Hakenkreuz auf der Burgruine Hochkraig: Mauthausen Komitee fordert sofortige Entfernung!

Wien (OTS) - Wie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Profil"
berichtet wird, hat sich trotz zahlreicher Medienberichte im Jahr
2011 am riesigen Hakenkreuz am Turm der Burgruine Hochkraig in der
Kärntner Gemeinde Frauenstein noch immer nichts verändert.

Dazu Peter Gstettner, Vorstandsmitglied des Mauthausen Komitees
Österreich (MKÖ):"Ein zur Zeit des NS-Putsches 1934 aufgemaltes
Hakenkreuz befindet sich 80 Jahre danach noch immer an dieser Stelle.
Es darf einfach nicht sein, dass dieses in Österreich
verfassungsrechtlich verbotene Symbol trotz vieler Artikel und
Aufrufe nicht entfernt wird!"

Der Besitzer der Burgruine Hochkraig ist Peter Goes, dem auch in
der Umgebung weitere Burgen gehören - eine davon ist die Burgruine am
Ulrichsberg bei Klagenfurt. Dort finden jedes Jahr die rechtsextremen
Ulrichsbergtreffen der "Heimkehrer" des 2. Weltkriegs statt. Vor
einigen Jahren wurde die Burgruine samt Hakenkreuz an den Steirer
Franz Gindl verpachtet. Seitdem ist die Burgruine als Baustelle
markiert und der Zutritt untersagt. Sowohl Burgruinen in der Umgebung
als auch die Burgruine Hochkraig stehen unter Denkmalschutz.

"Wie kann ein Pachtvertrag über ein Objekt gültig sein, das einen
strafrechtlich relevanten Tatbestand umfasst? Wie kann eine Burgruine
mit einem verbotenen Symbol unter Denkmalschutz gestellt werden,
obwohl das im Verfassungsrang stehende Verbotsgesetz eindeutig
vorgeht?", fragt Willi Mernyi, Vorsitzender des MKÖ. "Wir fordern die
zuständigen Stellen, unter anderem Bürgermeister Karl Berger von der
FPÖ, auf, für die sofortige Entfernung des unübersehbaren
Nazi-Zeichens zu sorgen!", so Mernyi.

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